Politik

Wagenknecht über Spendengelder: „In Baden-Württemberg haben sogar Rüstungskonzerne schon ihre Liebe für die Grünen entdeckt“

Die Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht kritisiert die Grünen und die Grünen-Chefin Annalena Baerbock scharf.
07.05.2021 16:46
Aktualisiert: 07.05.2021 16:46
Lesezeit: 1 min

Die Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht teilt über Facebook mit:

„Seit die Grünen Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin ausgerufen haben, können sich viele Medien gar nicht mehr einkriegen vor Begeisterung. Auch Führungskräfte der deutschen Wirtschaft spenden den Grünen nicht nur Applaus, sondern Geld - in Baden-Württemberg haben sogar Rüstungskonzerne schon ihre Liebe für die Grünen entdeckt. Man wittert wohl Bombengeschäfte, nachdem sich Frau Baerbock gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Macron für mehr ,robuste Militäreinsätze' stark machen will. Offenbar erwartet auch kaum jemand in den Führungsetagen, dass die Grünen für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen, Umverteilung von oben nach unten durchsetzen oder Konzerne mit harten umweltpolitischen Auflagen belästigen könnten.

Warum auch? Grüne Umwelt- und Klimapolitik setzt nicht bei der Produktion an, sondern läuft daraus hinaus, viele Produkte sowie die Mobilität so zu verteuern, dass sie sich in Zukunft nur noch eine Minderheit leisten kann. In Berlin etwa arbeitet eine grüne Verkehrssenatorin daran, die S-Bahn zu privatisieren und in möglichst viele kleine Teile zu zerstückeln. Aber klar: Die grüne Klientel wohnt ja nicht in den Randbezirken, sondern in der Innenstadt. Und da soll Platz geschaffen werden auf den Strassen durch eine Citymaut – damit jene, die sich eine solche Maut leisten können, in Zukunft freie Fahrt haben.“

Zuvor hatte ihr Ehemann Oskar Lafontaine gesagt, dass die Grünen US-gesteuert seien (Mehr HIER). Baerbock sei sei als Kanzlerkandidatin eine „führende Vertreterin der kriegsfreudigen grünen Partei“.

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