Politik

US-Marine fängt Schiff mit Tausenden Waffen im Arabischen Meer ab

Die US-Marine hat im Arabischen Meer ein staatenloses Segelschiff mit Tausenden Waffen abgefangen.
09.05.2021 14:21
Lesezeit: 1 min
US-Marine fängt Schiff mit Tausenden Waffen im Arabischen Meer ab
Tausende Waffen wurden von der US-Marine abgefangen. (Foto: U.S. Navy)

Die US-Marine hat im Arabischen Meer ein staatenloses Segelschiff mit Tausenden Waffen abgefangen, darunter Sturm- und Maschinengewehre sowie Panzerabwehrwaffen. Das geht aus einer Mitteilung der 5. Flotte der US-Marine hervor. Außerdem seien Scharfschützengewehre und Visiere beschlagnahmt worden. Die Waffen seien russischer und chinesischer Herstellung. Aus welchem Land sie kommen und wohin sie verschifft werden sollten, werde untersucht. Die Besatzung wurde befragt und dann freigelassen.

Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der im Jemen die schiitischen Huthi-Rebellen unterstützt. Diese kämpfen im Jemen gegen die Regierung und ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis. Die jemenitische Küstenwache fängt immer wieder ähnliche Waffenlieferungen ab. Auf normaler Strecke gelangen Schiffe aus dem Iran über den Golf von Oman und das Arabische Meer zum Jemen.

Eine Bestätigung dafür, dass der Iran hinter der Lieferung steckt, gab es aber nicht, so die dpa. Teheran bestreitet, die Huthis finanziell oder mit Waffen zu unterstützen. Die US-Marine ist in Gewässern der Region regelmäßig unterwegs und kontrolliert auch andere Schiffe.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Allianz der Sparsamen: Merz formiert Front gegen Rekord-EU-Budget
27.08.2026

Bei den anstehenden Verhandlungen über die künftigen EU-Finanzen zeichnet sich ein harter Kurs ab. Auf Initiative von Bundeskanzler...

DWN
Panorama
Panorama Tierischer Zwischenfall an der Küste: Quallen-Plage stoppt französische Atomreaktoren
27.08.2026

Eine unvorstellbare Menge von 200 Tonnen Quallen sorgt im größten Kernkraftwerk Frankreichs erneut für Betriebsstörungen. Der Betreiber...

DWN
Finanzen
Finanzen Fed-Zinsentscheid: Warum Warsh jetzt neue Turbulenzen riskiert
27.08.2026

Kevin Warsh will die Finanzmärkte an weniger Unterstützung und weniger Orientierung durch die Fed gewöhnen. Doch ausgerechnet vor dem...

DWN
Politik
Politik Gelassenheit trotz Gerüchten: Baltikum sieht nach CIA-Moskau-Reise keine Angriffsgefahr
27.08.2026

Ein unangekündigter Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau heizte Spekulationen über eine angebliche Warnung vor russischen...

DWN
Politik
Politik Wende in Syrien: Ankara begrüßt das Aus für kurdische SDF-Miliz
27.08.2026

Die Entscheidung zur Auflösung der kurdisch geführten Streitkräfte im Nachbarland Syrien stößt in Ankara auf direkte Zustimmung. Die...

DWN
Immobilien
Immobilien Vorstoß gegen hohe Wohnkosten: Verfassungsrechtler gibt grünes Licht für bundesweiten Mietendeckel der Linken
27.08.2026

Mit einer zweistufigen Obergrenze will Die Linke die ausufernden Wohnkosten in Deutschland stoppen. Ein aktuelles Rechtsgutachten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliarden-Zukauf im Aufwind: KI-Boom treibt Nvidia weiter zu Rekorden
27.08.2026

Der weltweite Spitzenreiter unter den Börsenkonzernen verzeichnet dank des anhaltenden Hypes um Künstliche Intelligenz weiterhin...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft VW-Aktie: Bis zu 115.000 Jobs in Gefahr – droht jetzt der Streik?
27.08.2026

Volkswagen steht vor einem der härtesten Umbauten seiner Geschichte: Bis zu 115.000 Arbeitsplätze könnten im Extremfall gefährdet sein,...