Finanzen

„Skandalöse“ Zustände für Alleinerziehende: Arm trotz Arbeit

Alleinerziehende können trotz Arbeit für sich und ihre Kinder oft keine gesicherte Existenz schaffen. Laut Studie trifft sie Einkommensarmut stark überproportional. Eine zweite Analyse sieht „skandalöse“ Kinderarmut. Hinzu kommt die Pandemie.
15.07.2021 11:13
Aktualisiert: 15.07.2021 11:13
Lesezeit: 1 min
„Skandalöse“ Zustände für Alleinerziehende: Arm trotz Arbeit
Viel Verantwortung, keine Rücklagen: Fast drei Viertel aller Alleinerziehenden sind erwerbstätig – trotzdem reicht es hinten und vorne nicht. (Foto: iStock.com/gorodenkoff) Foto: gorodenkoff

Alleinerziehende und ihre Kinder sind einer Studie zufolge in deutlich überproportionalem Ausmaß von finanzieller Armut bedroht. Knapp 43 Prozent aller Ein-Eltern-Familien gelten als einkommensarm, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung für die Bertelsmann Stiftung hervorgeht. Bei Paar-Familien mit einem Kind sind es dagegen 9 Prozent, mit zwei Kindern trifft das für 11 Prozent zu. Obwohl Alleinerziehende in den meisten Fällen erwerbstätig sind, können sie demnach trotzdem mit ihrem Einkommen für sich und ihre Kinder häufig nicht das Existenzminimum sichern.

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