Politik

Geheimpapier enthüllt: Der Tierarzt Lothar Wieler will tatsächlich noch einen Lockdown

Einem Bericht zufolge plant das RKI unter dem umstrittenen Tierarzt Lothar Wieler tatsächlich einen weiteren Lockdown.
27.07.2021 20:32
Aktualisiert: 27.07.2021 20:32
Lesezeit: 1 min

Einem Bericht der „BILD“-Zeitung zufolge plant das RKI einen weiteren Hammer-Lockdown. Das gehe aus einem Geheimpapier der Behörde hervor. Der umstrittene RKI-Chef Lothar Wieler treibt offenbar eine seltsame Agenda voran, ohne das Volk über die wahren Ziele des RKI aufzuklären. Das RKI ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Es untersteht damit Jens Spahn.

„News.de“ bestätigt: „Am 10. August kommen Angela Merkel und die Länderchefs erneut zusammen, um über die aktuelle Corona-Situation zu beraten. Wegen steigender Zahlen fürchten viele Bürger neue Regeln und Maßnahmen. RKI-Chef Wieler soll sich sogar für einen weiteren Lockdown ausgesprochen haben.“

Die Kommunen appellieren an Bund und Länder, einen weiteren Corona-Lockdown im Herbst zu verhindern, meldet die dpa. Ein Lockdown wäre verheerend für die Menschen, aber auch für die Wirtschaft, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). Viele Bürgerinnen und Bürger würden eine solche Maßnahme kaum akzeptieren, meinte er. Bund und Länder müssten sich zeitnah darauf verständigen, welche Maßstäbe wann und wo gelten für weitere Einschränkungen im Herbst.

„Es ist absehbar, dass die Inzidenzzahlen weiter steigen werden“, sagte Landsberg. Die Krankheitsverläufe seien aber weniger gravierend, da in erster Linie eher jüngere Menschen betroffen seien. Es müsse ein neuer Maßstab gefunden werden. „Er muss die Inzidenz, aber auch die Belastung der Krankenhäuser in den Blick nehmen. Das sollte bundeseinheitlich zwischen den Ländern vereinbart werden“, forderte Landsberg. „Wir müssen vermeiden, dass in einem Land die Restaurants wieder schließen, weil die Inzidenz über 100 steigt und in einem anderen Land dies schon bei 50 oder erst bei 150 erfolgt.“

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