Politik

Bericht: Iran und Saudi-Arabien vor Wiederaufnahme von Beziehungen

Der Iran und Saudi-Arabien stehen nach einem Bericht des iranischen Online-Portals Etemad vor einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen.
03.08.2021 14:00
Lesezeit: 1 min

Der Iran und Saudi-Arabien stehen nach einem Bericht des iranischen Online-Portals Etemad vor einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen. Die beiden islamischen Golfstaaten könnten auch ihre Botschaften wieder eröffnen, berichtete das Nachrichtenportal unter Berufung auf eine ungenannte Quelle in der iranischen Regierung. Alle bilateralen Differenzen seien ausgeräumt. Eine offizielle Bestätigung für diese Informationen gab es nicht.

Nach einem Angriff iranischer Islamisten auf die saudische Botschaft in Teheran 2016 hatte das sunnitische Königshaus die diplomatischen Beziehungen mit dem schiitischen Iran abgebrochen. Beide Staaten tragen ihre Rivalität durch Stellvertreterkriege aus, unter anderem im Jemen und in Syrien.

In den vergangenen Wochen gab es bereits eine diplomatische Annäherung. Beiden Seiten führten im April und Mai zwei Gesprächsrunden in Irak. Raisi hat seit seinem Wahlsieg im Juni mehrmals betont, dass Beziehungen zu den Nachbarstaaten - insbesondere zu Saudi-Arabien - für den regionalen Frieden und für den Ölexport enorm wichtig seien.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deal mit Nvidia: Bundesregierung plant Kooperation mit US-Chiphersteller
16.10.2026

Deutschland will die Lücke beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der Industrie schließen. Viele deutsche KMU hinken bei der digitalen...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Ein Großhändler stellte 35 Roboter ein und verdreifachte so die Kapazität – ist das die Zukunft?
16.10.2026

Wenn Kunden eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden erwarten, wird das Lager zu einem Wettbewerbsfaktor. Dies hat den dänischen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Die 723.000-Mitarbeiter-Lücke: Deutschlands schleichender Verlust an Wohlstand
16.10.2026

Die deutsche Wirtschaft steuert auf eine historische Belastungsprobe zu. Während politische Debatten häufig von akuten Konjunktursorgen,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche in der Dauerkrise: Immer mehr Ausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen
16.10.2026

Die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen und am Arbeitsmarkt: Immer mehr Arbeitnehmer fallen...

DWN
Politik
Politik Frühstartrente kommt: Bundestag beschließt 10 Euro für Kinder
16.10.2026

Mit der Frühstartrente will der Staat Kindern monatlich zehn Euro für ein langfristiges Aktiendepot geben. Wer zuerst von der...

DWN
Panorama
Panorama DWN-Podcast Folge 47: Die Woche im Rückblick – KW 42
16.10.2026

Unser neuer Podcast ist da: Die ganze Woche in wenigen Minuten. Der DWN-Wochenrückblick bringt die Themen, die zählen – eingeordnet,...

DWN
Politik
Politik Analyse: Europa steht geschlossen gegen China, verschärft aber den Konflikt um den Milliardenhaushalt
16.10.2026

Die EU sieht erste Fortschritte im Handelskonflikt mit China. Doch das Defizit wächst weiter, und Brüssel bereitet bereits neue...

DWN
Politik
Politik Deal um Verbrenner-Aus: Deutschland und Frankreich haben sich geeinigt
16.10.2026

Deutschland setzt sich dafür ein, dass weiter Neuwagen mit Verbrennungstechnologie zugelassen werden können. Frankreichs Präsident...