Finanzen

Deutsche Börsianer kommen trotz guter Konjunkturdaten nicht aus der Hüfte

Lesezeit: 1 min
04.08.2021 11:12  Aktualisiert: 04.08.2021 11:12
Eigentlich könnte es heute Morgen an den Märkten extrem gut aussehen. Denn es gab herausragend positive Konjunkturdaten. Trotzdem lahmt die Börse.
Deutsche Börsianer kommen trotz guter Konjunkturdaten nicht aus der Hüfte
Die Märkte haben nur wenig Impulse. (Foto: dpa)

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Der Dax hat heute bis um 11 Uhr 0,6 Prozent auf 15.640 Punkte gewonnen. Die Börse profitierte von positiven Konjunkturdaten aus China. Die Caixin-Indizes für die allgemeine Wirtschaft und die Dienstleistungen waren im Juli besser als erwartet ausgefallen.

Doch das war noch nicht alles: Die Stimmung unter den Managern in der Eurozone ist im Juli den sechsten Monat in Folge gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit über 15 Jahren. Der Einkaufsmanagerindex, den das Institut IHS Markit erhebt, hat zum Vormonat um 0,7 Punkte auf 60,2 Zähler zugelegt. Darüber hinaus hat die Einrichtung die Atmosphäre unter den deutschen Geschäftsleuten im Service-Sektor analysiert. Das Ergebnis: Auch hier wurden im siebten Monat die Erwartungen übertroffen.

Heute ist das IHS-Markit-Institut sehr aktiv: So es wird nachmittags ebenso in den USA seine Indizes für die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und für den Dienstleistungssektor veröffentlichen. Darüber hinaus wird der ISM-Beschäftigungsindex für das nichtproduzierende Gewerbe publiziert. Auch gibt es Informationen vom selben Institut, wie sich die Auftragseingänge für das nichtverarbeitende Gewerbe entwickeln.

Der Dax hat gestern eine ähnliche Perfomance wie heute Morgen gezeigt. Der Index gab um 0,1 Prozent auf 15.555 Zähler nach. Diejenige Aktie, die am meisten gewann, war FMC, das mit einem Plus von 3,3 Prozent auf 67,06 Euro aus dem Rennen ging. Danach platzierte sich die Muttergesellschaft Fresenius, die drei Prozent auf 45,20 Euro wuchs. Auf den dritten Platz kam adidas mit einem Gewinn von 1,6 Prozent auf 322,75 Euro.

Doch es gab auch Verlierer: Die Nummer eins auf der Liste war BMW, das fünf Prozent auf 80,69 Euro verlor. MTU war mit einem Verlust von 2,1 Prozent die Nummer zwei auf der Liste, während die Münchener Rückversicherung mit 1,4 Prozent auf 225,30 Euro.


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