Deutschland

7.229 Fälle seit Februar 2021: Zweimal geimpft und trotzdem an Corona erkrankt

Im Zeitraum Februar bis Juli 2021 sind in Deutschland 7.229 Menschen an Corona erkrankt, obwohl sie vollständig geimpft waren.
11.08.2021 11:43
Aktualisiert: 11.08.2021 11:43
Lesezeit: 1 min

Das „RND“ berichtet: „Sind Menschen vollständig gegen eine Krankheit geimpft und entwickeln später dennoch Symptome, sprechen Medizine­rinnen und Mediziner von sogenannten Impf­durch­brüchen. Auch im Zusammenhang mit Covid-19 sind bereits solche Fälle aufgetreten: Das Robert Koch-Institut (RKI) listet in seinem wöchentlichen Lagebericht vom 29. Juli 2021 insgesamt 7.229 Impf­durch­brüche, die seit dem 1. Februar 2021 übermittelt wurden. Davon entfielen 33 Fälle auf die Alters­gruppe der unter 18-Jährigen, 4.513 Fälle auf die 18- bis 59-Jährigen und 2.683 Fälle auf die über 60-Jährigen. Das RKI definiert einen Impf­durch­bruch als symptomatische Corona-Infektion, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR-Test oder Erreger­isolation diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz setzt laut der Behörde dann ein, wenn nach zweimaliger Impfung – beziehungsweise nach einmaliger Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson – mindestens zwei Wochen vergangen sind.“

Die Direktorin der US-Zentren für Krankheitskontrolle (CDC), Rochelle Walensky, teilt dem US-Sender „CNN“ mit: „Unsere Impfstoffe funktionieren außergewöhnlich gut. Sie funktionieren weiterhin gegen Delta, was schwere Krankheiten und Todesfälle angeht – sie verhindern sie. Aber was sie nicht mehr können, ist, die Übertragung zu verhindern. Wenn Sie zu jemandem nach Hause gehen, der nicht geimpft wurde, zu jemandem, der nicht geimpft werden kann, zu jemandem, der vielleicht immunsupprimiert oder etwas gebrechlich ist, zu jemandem, der Komorbiditäten hat, die ihn einem hohen Risiko aussetzen, würde ich vorschlagen, dass Sie in öffentlichen Gebäuden eine Maske tragen.“

Aus einer kürzlich verabschiedeten Resolution des Europarats geht hervor: „Es ist sicherzustellen, dass die Bürger darüber informiert werden, dass die Impfung NICHT verpflichtend ist, und dass niemand politisch, gesellschaftlich oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er dies nicht selbst möchte“ (HIER).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kokain am Arbeitsplatz: Wenn ausgerechnet die besten Mitarbeiter abhängig werden
24.10.2026

Kokain ist längst keine Droge mehr, die nur auf Partys konsumiert wird. Immer häufiger erreicht der Konsum auch den Arbeitsalltag....

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien kaufen: Diese Branchen könnten den KI-Hype schlagen
24.10.2026

Die Börsen brechen Rekorde, doch der Höhenflug steht auf wackligen Beinen. Wenige Technologiekonzerne treiben die Kurse, während...

DWN
Politik
Politik China macht seine Grenzen dicht: Ein neuer Eiserner Vorhang
24.10.2026

China macht seine Grenzen dicht, und längst trifft es nicht mehr nur politisch unbequeme Bürger. Lehrer, Ärzte und KI-Ingenieure dürfen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien im Fokus, während die Wall Street im Minus bleibt
23.10.2026

Spannung an den Finanzmärkten: Warum Technologiewerte und Rohstoffe die Anleger derzeit in Atem halten.

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Erfolgreich mit Bio-Erdnüssen: Zwei Bauern sparen mit KI 90 Prozent der Arbeitskosten
23.10.2026

Trockenheit wird für Europas Landwirtschaft zum immer größeren Problem. Zwei Brüder aus Österreich reagieren darauf mit einer...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Firma gründen in 24 Stunden: Was jetzt wirklich möglich ist – und was nicht
23.10.2026

Ein eigenes Unternehmen an nur einem Tag gründen: Das neue Bundesportal G24 soll dem behördlichen Zickzackkurs ein Ende setzen. Seit Ende...

DWN
Finanzen
Finanzen Größter Verkauf russischen Goldes seit der Finanzkrise 1998: Weitere Tonnen verschwinden aus den Tresoren
23.10.2026

Die neuesten Daten der russischen Zentralbank zeigen, dass die Verkäufe aus den Goldreserven seit Jahresbeginn bereits 62 Tonnen erreicht...

DWN
Finanzen
Finanzen Warum Frankreich weniger Schulden hat als die USA, dafür aber härter bestraft wird
23.10.2026

Die neuesten Eurostat-Daten für das zweite Quartal zeigen, dass die französische Staatsverschuldung im Verhältnis zur...