Finanzen

Krypto-Börse Coinbase steigert Quartalsgewinn um 4900 Prozent

Coinbase, die größte US-Handelsplattform für Cyber-Währungen wie Bitcoin, hat im zweiten Quartal trotz des vorerst jähen Endes der Rekordjagd am Kryptomarkt prächtig verdient.
11.08.2021 12:40
Lesezeit: 1 min

Coinbase, die größte US-Handelsplattform für Cyber-Währungen wie Bitcoin, hat im zweiten Quartal trotz des vorerst jähen Endes der Rekordjagd am Kryptomarkt prächtig verdient. In den drei Monaten bis Ende Juni schoss der Gewinn im Jahresvergleich um rund 4900 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro) in die Höhe. Das teilte Coinbase am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Die Erlöse wuchsen um über 1000 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar.

Coinbase verdient an Transaktionsgebühren und der Handel am Kryptomarkt legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum enorm zu. So profitierte der Konzern ungeachtet massiver Preiseinbrüche bei Bitcoin und anderen Digitalwährungen wie Ethereum, die im Vorquartal Höchststände erreicht hatten, von den Marktturbulenzen. Das Geschäft ist jedoch stark abhängig vom anhaltenden Krypto-Rummel. Zuletzt ging es bei den Preisen von Bitcoin und Co. zwar schon wieder deutlich nach oben, dennoch erwartet das Unternehmen geringeres Wachstum.

Die starken Zahlen für das vergangene Quartal lösten deshalb zunächst keine großen Kurssprünge an der Wall Street aus, die Aktien von Coinbase legten nachbörslich nur leicht zu. Seit dem fulminanten Börsengang der Krypto-Börse im April hat das 2012 gegründete Unternehmen bei Anlegern ohnehin einen schweren Stand. Der Aktienkurs ist seit der Premiere an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq um fast 30 Prozent gesunken, am Dienstag schloss er bei knapp 270 Dollar.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Frankreich zieht Goldreserven aus den USA ab: Welche Folgen hat das für Europa?
08.04.2026

Frankreich ordnet seine Goldreserven neu und verlagert zentrale Bestände aus den USA nach Europa. Steht Europa damit vor einer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreis-Entlastung: Streit in der Koalition verschärft sich
08.04.2026

Die Hoffnung auf sinkende Energiepreise nach geopolitischer Entspannung erfüllt sich bislang nicht. Stattdessen rückt die...

DWN
Finanzen
Finanzen Ölpreis aktuell unter Druck: Märkte reagieren auf Feuerpause
08.04.2026

Nach politischen Signalen der Entspannung fällt der Ölpreis aktuell deutlich. Anleger reagieren nervös, während Unsicherheiten weiter...

DWN
Politik
Politik Trump droht mit 50-Prozent-Zöllen gegen Iran-Partner – das könnten die Folgen sein
08.04.2026

Mit drastischen 50-Prozent-Zöllen erhöht Donald Trump den Druck auf Irans Unterstützer. Gleichzeitig kündigt er weitreichende...

DWN
Politik
Politik Ungarn vor entscheidenden Wahlen: Orbán setzt gleichzeitig auf die USA und Russland
08.04.2026

Viktor Orbán verschärft im Wahlkampf seinen außenpolitischen Kurs und setzt zugleich auf Unterstützung aus Washington und Moskau....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Netflix verliert Verfahren in Italien: Drohen Milliarden-Rückforderungen?
08.04.2026

Das Urteil eines italienischen Gerichts setzt Netflix in Europa unter juristischen Druck. Könnte der Fall eine Welle neuer Verfahren...

DWN
Finanzen
Finanzen Krypto-Wallet-Vergleich: So verwalten Sie Bitcoin & Co. sicher – die besten digitalen Geldbörsen
08.04.2026

In digitalen Geldbörsen verwalten Nutzer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether und bewahren sie sicher auf. Doch welches Krypto-Wallet...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Exporteure: Wachstum erwartet – doch Risiken für Exporte steigen
08.04.2026

Die deutsche Exportwirtschaft trotzt internationalen Konflikten und blickt weiterhin nach vorn. Doch steigende Risiken in Lieferketten und...