Finanzen

Das Lügen-Feuerwerk an den Börsen wird den größten Weltenbrand aller Zeiten auslösen

Die Börsenkurse werden gezielt aufgebläht, um sie zu einem späteren Zeitpunkt abstürzen zu lassen. Was die Welt danach erwartet, ist eine Krise apokalyptischen Ausmaßes. James Rickards zufolge wird diese Krise sogar die Weltwirtschaftskrise 1929 in den Schatten stellen. Hungersnöte und soziale Unruhen sind ebenfalls vorprogrammiert.
12.08.2021 19:10
Aktualisiert: 12.08.2021 19:10
Lesezeit: 3 min

James Rickards geht in seinem Buch „Die neue große Depression“ (Erscheinungsdatum Januar 2021 beim Finanzbuchverlag) aus, dass die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat.

Aus der Kurzbeschreibung zum Buch geht hervor: „Die derzeitige Krise ist nicht wie die Finanzkrise 2008 oder die Weltwirtschaftskrise 1929. Die neue Depression, die aus der COVID-Pandemie entstanden ist, ist die schlimmste Krise in der Geschichte der Weltwirtschaft. Deflation, Verschuldung und Demografie werden jede Chance auf eine Erholung zunichtemachen, soziale Unruhen drohen. Das noch andauernde Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion. Das Schlimmste steht noch bevor. James Rickards blickt hinter die Kulissen, um die Risiken für unser Finanzsystem zu enthüllen und aufzuzeigen, was Anleger tun können, um diese Zeit der unvergleichlichen Turbulenzen bestmöglich zu überstehen.“ Sehr wahrscheinlich ist eine Hyperinflation nach einer Phase der Deflation. Wie das finanzielle Umfeld in Zukunft aussehen wird, führen die Deutschen Wirtschaftsnachrichten in der Analyse „Das Fiat-Geldsystem der Zentralbanken baut auf einer großen Lüge auf“ aus. Der Nahrungsmittelpreis-Index steuert auf ein gefährliches Maß zu. Sobald er die 100-Punkte-Marke überschreitet, drohen immer schwere soziale Unruhen (Mehr HIER).

IWF-Chefin Kristalina Georgieva hielt im Juni 2020 eine Rede mit einer erstaunlichen Voraussicht. Ihre Rede trug den Titel „vom Great Lockdown zur Great Transformation“:

„Bis Ende 2020 werden 170 Länder - fast 90 Prozent der Welt - mit einem niedrigeren Pro-Kopf-Einkommen schlechter gestellt sein. Noch nie in unserer Geschichte haben wir für so viele eine so enorme Umkehrung des Glücks erlebt. Und wir hatten noch nie eine wirklich globale Krise wie die, mit der wir jetzt konfrontiert sind. Wir nennen die aktuelle Periode ,The Great Lockdown‘, weil wir einen gesundheitlichen Notfall bekämpfen, indem wir Produktion und Verbrauch zum Stillstand bringen. Auch dies wurde noch nie zuvor getan. Wir haben auch massive fiskalische Maßnahmen gesehen - insgesamt neun Billionen Dollar weltweit. Dies hat vielen Unternehmen eine Lebensader geboten, und wir glauben, dass diese Maßnahmen zielgerichtet und durchdacht sind. Sie sind vorübergehend und als solche eine Brücke zur Wiederherstellung, aber kein Risiko für die Wiederherstellung, sobald sie eintrifft. Dies zeigt uns, dass Regierungen in Krisenzeiten synchronisiert entschlossen handeln können. Auch die großen Zentralbanken haben energisch gehandelt. In den USA hat die Federal Reserve Liquidität bereitgestellt und dazu beigetragen, die ,Temperatur' auf den Märkten zu senken.“

Georgieva deutete im Juni 2020 auch an, dass es kein Zurück zur gewohnten Normalität geben dürfe: „Dies bringt mich zu meinem zweiten Punkt. Der Weg zur Genesung. Der Prozess der Wiedereröffnung beginnt jetzt weltweit - 75 Prozent der Länder öffnen jetzt wieder - und daher ist jetzt der Moment gekommen, sorgfältig darüber nachzudenken, was als nächstes kommt. Wir müssen uns entscheiden, welche Art von Erholung wir wollen. Es gibt Leute, die davon sprechen, am besten wieder aufzubauen. Aber ich glaube, wir sollten darüber nachdenken, vorwärts und nicht rückwärts aufzubauen - und eine Erholung aufzubauen, die sich auf eine große Transformation konzentriert, wenn wir aus dieser außergewöhnlichen Krise hervorgehen.“

Anschließend ging die IWF-Chefin auf die Erfordernisse des „Green Deals“ ein. „Ich habe den Leuten gesagt, wenn Sie die Pandemie nicht mögen, werden sie auch nicht mögen, wie der Klimawandel uns in Zukunft mit zunehmender Stärke treffen wird. Das Tolle an der Green Economy ist, dass sie Beschäftigungsmöglichkeiten bieten kann. Zum Beispiel beim Isolieren von Gebäuden, bei der Wiederaufforstung oder beim Pflanzen von Mangroven. CO2-arme Energie und Infrastruktur können auch einen großen Schub für Arbeitsplätze darstellen. Wir sind sehr daran interessiert, Anreize für Länder und Unternehmen zu schaffen, sich schneller in diese Richtung zu bewegen, unter anderem indem wir uns über die Risiken für Unternehmen während des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft im Klaren sind.“

Am 3. Juni 2020 hatte Georgieva auch eine Rede zum „Great Reset“ vorgetragen, die auf der Webseite des IWF abgerufen werden kann (Mehr HIER).

***

Die aktuelle Krise ist nicht wie die Finanzkrise 2008 oder die Weltwirtschaftskrise 1929. Die neue Depression, die aus der COVID-Pandemie entstanden ist, ist die schlimmste Krise in der Geschichte der Weltwirtschaft. Deflation, Verschuldung und Demografie werden jede Chance auf eine Erholung zunichtemachen, soziale Unruhen drohen. Das noch andauernde Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion. Das Schlimmste steht noch bevor.

James Rickards blickt hinter die Kulissen, um die Risiken für unser Finanzsystem zu enthüllen und aufzuzeigen, was Anleger tun können, um diese Zeit der unvergleichlichen Turbulenzen bestmöglich zu überstehen.

James Rickards: „Die neue große Depression - Was Sie jetzt wissen müssen, um nach der Pandemie zu den Gewinnern zu gehören“. FinanzBuch Verlag München, 256 Seiten, 24,99€. Bestellen Sie das Buch hier direkt beim Verlag.

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