Politik

Vorfälle in Italien und Türkei: Bürger machen Jagd auf Kinderschänder

In der Türkei und Italien haben wütende Bürger bei unterschiedlichen Vorfällen versucht, überführte Kinderschänder auf offener Straße zu lynchen. Nur die Polizeien konnten verhindern, dass die Pädophilen in die ewigen Jagdgründe befördert wurden.
24.08.2021 19:52
Aktualisiert: 24.08.2021 19:52
Lesezeit: 1 min
Vorfälle in Italien und Türkei: Bürger machen Jagd auf Kinderschänder
Screenshot

In der türkischen Stadt Bursa hat ein Pädophiler auf offener Straße ein fünfjähriges Mädchen sexuell belästigt. Als Anwohner den Fabrikarbeiter Murat Ö. beobachteten, riefen sie ihre Bekannten und Verwandten zusammen, um sich auf die Straße zu begeben, so der englischsprachige Dienst der Zeitung Hürriyet. Als der Pädophile sich ertappt fühlte, ergriff er die Flucht. Dies hielt auch die Einzelhändler in der Straße des Vorfalls nicht davon ab, sich an der Jagd auf den Pädophilen zu beteiligen. Die Anwohner setzten massive körperliche Gewalt ein, um den Straftäter abzustrafen. Der Pädophile Murat Ö. konnte kam nur deshalb mit dem Leben davon, weil die Polizei rechtzeitig in das Viertel einrücken konnte.

In der italienischen Stadt Bologna ereignete sich vor wenigen Tagen ein ähnlicher Vorfall. Dort wurde ein zwölfjähriges Mädchen von einem 30-Jährigen sexuell belästigt, berichtet die Zeitung „Corriere di Bologna“. Der Sender „RTL.de“ führt dazu aus: „Umgehend rief der Vater am Samstagmorgen eine ,Schar an Freunden und Verwandten‘ zusammen und ging mit der Menge zum Haus des 30-Jährigen, wie die Zeitung berichtet. Dort angekommen, klingelte er beim Nachbarn. Als er die Tür öffnete, sollen sie ihn auf die Straße gezogen und brutal auf ihn eingeprügelt haben, heißt es in den italienischen Medienberichten. Dutzende Anwohner sollen die Szene beobachtet und die Polizei alarmiert haben. Wenige Minuten später seien die Beamten eingetroffen und hätten den Prügel-Tod des mutmaßlichen Täters noch verhindern können.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Gas-Preis könnte auf 90 Euro steigen: Ökonomen warnen vor hartem Winter
14.10.2026

Europa steht vor einem Winter mit hohen Gaspreisen und relativ geringen Lagerbeständen. Experten rechnen nicht mit einer Wiederholung der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russland erzielt mit Europas Energiekäufen Einnahmen von rund 322 Milliarden Euro
14.10.2026

Europa will seine Energieabhängigkeit von Russland beenden. Doch trotz Sanktionen fließt weiterhin eine große Menge Kapital nach Moskau....

DWN
Politik
Politik Stoppen, abschwächen, zerschlagen: NATO-Oberbefehlshaber erläutert Reaktion auf einen Angriff
14.10.2026

General Alexus Grynkewich, Oberster Alliierter Befehlshaber der NATO in Europa, hat beim Warsaw Security Forum die „Theorie des Sieges“...

DWN
Finanzen
Finanzen Roboter-Aktien: Investoren sehen Chancen im globalen Robotik-Wettlauf
14.10.2026

Physische KI gilt für viele Techinvestoren als das nächste große Thema an den Aktienmärkten. Mehrere Roboter-Aktien könnten davon...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sie sollen Palantir beim französischen Geheimdienst ersetzen, jetzt nehmen sie Dänemark ins Visier
14.10.2026

Mehrere europäische Staaten hinterfragen ihre Abhängigkeit von amerikanischer Sicherheitssoftware. Davon will das französische...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Wall Street gibt wegen schwacher Chip-Aktien nach
13.10.2026

Erfahren Sie, welche überraschenden Entwicklungen die Wall Street heute bewegt haben.

DWN
Finanzen
Finanzen Rente 2026: Fast 2.000 Euro? Für die meisten ein Traum – 5 Zahlen zeigen die Realität
13.10.2026

Die Politik verweist auf ein stabiles Rentenniveau und knapp 2.000 Euro Standardrente. Doch amtliche Zahlen zeigen: Das ist ein...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutschland baut neue Bahnstrecke von Hamburg nach Hannover – aber erst 2050
13.10.2026

Überlastete Strecke: Zwischen Hamburg und Hannover fahren täglich rund 200 Güterzüge, dazu ICE- und Regionalzüge. Staus und...