Finanzen

Dax: Nur Langeweile dominiert zum Handelsauftakt die Börsen - nachmittags US-Konjunkturdaten

Die Märkte brauchen heute Morgen unbedingt Impulse. Später dürfte es kaum besser werden.
01.09.2021 11:50
Aktualisiert: 01.09.2021 11:50
Lesezeit: 1 min
Dax: Nur Langeweile dominiert zum Handelsauftakt die Börsen - nachmittags US-Konjunkturdaten
Nachmittags gibt es wichtige Nachrichten für Anleger russischer Aktien. (Foto: dpa)

Der deutsche Leitindex hat bis 12 Uhr 0,3 Prozent auf 15.887 Punkte gewonnen. Kurz nach der Eröffnung hat der Index kurz am Rekordhoch von 16.030 Zählern gekratzt, das er Mitte August aufgestellt hat. Steigende Kurs aus Fernost - und zwar insbesondere aus China - haben den deutschen Märkten wenigstens ein paar Impulse gegeben.

Heute ist der Tag nachrichtenarm: Um 13 Uhr MEZ werden in den USA Statistiken zu den Hypotheken-Anträgen veröffentlicht. Es geht um die Woche vom 23.8 bis zum 27.8. In der Vorwoche hatte es ein Wachstum um 1,6 Prozent gegeben.

Um 16 Uhr MEZ veröffentlichen die Verantwortlichen Zahlen zu den Konstruktionsausgaben im Juli. Die Experten rechnen mit einem Plus von 0,3 Prozent. Im Vormonat betrug das Wachstum 0,2 Prozent. Danach folgen unterschiedliche ISM-Indizes – und zwar für das verarbeitende Gewerbe und deren Beschäftigung sowie die bezahlten Preise. Sie bilden die Entwicklung im August ab. Die Volkswirte gehen von den Werten 61,2, 52,3 und 85 aus. Im Vormonat hatten die Niveaus bei 59,5, 52,9 und 85,7 gelegen. Große Bewegungen nach oben oder unten sind somit nicht zu erwarten.

Anleger, die in russische Aktien investieren, müssen sich 17 Uhr MEZ in ihrem Terminkalender notieren. Denn dann wird Moskau Daten zur Arbeitslosigkeit im Juli, zu den Einzelhandelsumsätzen im selben Monat sowie zum reale Lohnwachstum im Juni publizieren. Die Volkswirte rechnen mit einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent, mit einem Wachstum im Einzelhandel von 5,9 Prozent und ein Lohnwachstum um 2,9 Prozent aus.

In Deutschland hat sich der Dax hingegen gestern ähnlich wenig bewegt wie heute Morgen. Allerdings gab es leichte Verluste. Das Leitbarometer hat 0,3 Prozent auf 15.835 Punkte verloren.

Diejenige Aktie, die am meisten gewann, war Delivery Hero, das 3,7 Prozent auf 122,60 Euro zulegte, gefolgt von BMW (plus 1,7 Prozent auf 80,37 Euro) und RWE (plus von 1,3 Prozent auf 33,09 Euro).

Doch gab es auch Verlierer: So schloss Covestro mit einem Minus von 3,1 Prozent auf 54,90 Euro und belegte in dieser Tabelle den ersten Platz. Danach platzierten sich die Deutsche Telekom (minus 2,2 Prozent auf 18,01 Euro) und die Deutsche Börse (minus 2,1 Prozent auf 146,10 Euro).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie Festkörperbatterien lassen auf sich warten – könnte die Halbfestkörper-Technologie zur Brückentechnologie der Energiespeicherung werden?

Die Batteriewirtschaft befindet sich derzeit in einer bemerkenswerten Übergangsphase. Während nahezu alle großen Hersteller langfristig...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Finanzen
Finanzen IPO-Fieber: Warum SpaceX, Anthropic und OpenAI Anleger blenden könnten
27.06.2026

SpaceX, OpenAI und Anthropic stehen für die neue Börsenfantasie der KI-Ära. Doch die Rekordbewertungen erinnern an frühere Exzesse, in...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft CISPA: Finanzieren deutsche Steuerzahler Chinas Cyberwissen?
27.06.2026

Ein deutsches Vorzeigezentrum für Cyber-Sicherheit gerät unter Druck. Die Handelsblatt-Recherche zu China-Kontakten am CISPA trifft einen...

DWN
Finanzen
Finanzen Reisekostenabrechnung: Unternehmen sparen am Hotel – und übersehen den eigentlichen Kostenblock
27.06.2026

Viele Unternehmen sparen sichtbar bei Geschäftsreisen – und verlieren Geld an unsichtbarer Stelle. Denn der eigentliche Kostenblock...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zeekr 7X im Test: Würden Sie für diesen Chinesen Ihr deutsches Auto opfern?
27.06.2026

Der Zeekr 7X Privilege AWD ist kein höflicher Hinweis aus China, sondern eine Kampfansage an BMW, Mercedes, Porsche und Audi. Für 64.000...

DWN
Politik
Politik Brexit-Bilanz nach einem Jahrzehnt: Was vom großen Versprechen geblieben ist
27.06.2026

Der Brexit sollte Großbritannien mehr Kontrolle, Wohlstand und politische Freiheit bringen. Ein Jahrzehnt später prägen jedoch Streit,...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB warnt: Märkte unterschätzen Krieg, Schulden und Zinsrisiken
27.06.2026

Der jüngste Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) ist mehr als eine routinemäßige Risikobeschreibung. Er zeigt,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schwarz-Gruppe macht Lidl zum Wachstumsriesen
27.06.2026

Lidl wächst, Kaufland expandiert, und die Schwarz-Gruppe baut ihre Macht in Europa weiter aus. Doch hinter den Milliardenumsätzen steckt...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Chiphersteller Micron und Intel unter Druck, da OpenAI Berichten zufolge IPO-Verzögerung erwägt
26.06.2026

Spannende Verschiebungen an der US-Börse: Was die jüngsten Marktbewegungen für Ihr Portfolio bedeuten könnten.