Politik

20 Millionen Tote: Lafontaine nennt USA „Weltterrorist Nummer 1“

Oskar Lafontaine meint: „Das Morden wird weitergehen, solange der Weltterrorist Nummer 1, die Vereinigten Staaten von Amerika, seine Kriege um Rohstoffe und Absatzmärkte weiterführt, China und Russland weiter einkreist und mit Folter und Drohnenmorden die sogenannten ,westlichen Werte‘ täglich mit Füßen tritt.“
07.09.2021 11:46
Aktualisiert: 07.09.2021 11:46
Lesezeit: 1 min
20 Millionen Tote: Lafontaine nennt USA „Weltterrorist Nummer 1“
Joe Biden (l), designierter Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, und Kamala Harris, kalifornische Senatorin, stehen während einer Werbepause einer demokratischen Debatte nebeneinander. (Foto: dpa) Foto: Brian Cahn

Oskar Lafontaine, der dafür bekannt ist, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, teilt über Facebook gegen die USA aus. Lafontaine wörtlich: „Das Morden wird weitergehen, solange der Weltterrorist Nummer 1, die Vereinigten Staaten von Amerika, seine Kriege um Rohstoffe und Absatzmärkte weiterführt, China und Russland weiter einkreist und mit Folter und Drohnenmorden die sogenannten ,westlichen Werte‘ täglich mit Füßen tritt.

Sobald es um diese mörderischen Kriege geht, wird erbarmungslos gelogen. Und die US-Propaganda – Wir kämpfen für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte – erstickt in den Nato-Ländern jede die Wahrheit suchende Diskussion im Keim. Daran werden aller Voraussicht nach auch Untersuchungsausschüsse und Enquetekommissionen wenig ändern. Ein Schlüssel, um aus diesem gnadenlosen Morden zu finden, wäre, wenn sich der ,wertegeleitete Westen‘ klarmacht, was Terror eigentlich ist. Er bräuchte nur ins deutsche Gesetzbuch zu schauen, demnach sind Terroristen Personen, ,die rechtswidrig Gewalt als Mittel zur Durchsetzung international ausgerichteter politischer oder religiöser Belange anwenden‘ (Antiterrordateigesetz, §2 (2)). Nach dieser Definition - dieser Wahrheit verschließen sich Politiker und Journalisten seit Jahrzehnten – sind die USA und ihre Vasallen Terroristen, weil sie völkerrechtswidrige Kriege als Mittel zur Durchsetzung international ausgerichteter politischer Belange führen. Allein in den Kriegen der USA seit dem Zweiten Weltkrieg wurden schätzungsweise 20 Millionen Menschen getötet.

Ich habe schon oft den Schauspieler Peter Ustinov zitiert: ,Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen. Beide sind gleichermaßen unmoralisch.‘ Und dieser Terror geht weiter. Man muss nur Biden zuhören und die Berichterstattung der westlichen Medien verfolgen. Auf sie trifft Brechts Verdikt zu: ,Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!‘“

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