Finanzen

Die Börse braucht wieder mehr Schwung - Arbeitsmarktdaten aus den USA wichtig

Lesezeit: 1 min
16.09.2021 11:06
Die Märkte zeigen nur sehr Engagement. Nachmittags werden wieder Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht.
Die Börse braucht wieder mehr Schwung - Arbeitsmarktdaten aus den USA wichtig
Russland präsentiert heute ganz wichtige Nachrichten. (Foto: dpa)

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Der deutsche Leitindex hat bis 11 Uhr 0,6 Prozent auf 15.706 Punkte gewonnen.

Grundsätzlich regiert am vorletzten Handelstag die pure Langeweile. So könnte es erst um 14.30 Uhr MEZ nachmittags wenigstens etwas spannend werden, wenn die Verantwortlichen in den USA die Erst- und Folgeanträge für Arbeitslosenunterstützung veröffentlichen. Es geht um die Woche zwischen dem 6. und 10. September. Die Ökonomen gehen von geringeren Zahlen als in der Vorwoche aus.

Doch nicht nur das: Auch die Einzelhandelsumsätze im August sind ein wichtiges Thema für die Anleger. Die Volkswirte rechnen mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent. Gegenüber dem Vormonat hat ihrer Einschätzung nach allerdings einen Rückgang um 0,7 Prozent gegeben.

Immerhin können sich auch die Anhänger russischer Aktien 15 Uhr MEZ in ihren Terminkalender schreiben. Dann wird Russland den aktuellen Stand seiner Zentralbank-Reserven bekannt geben. Bei der letzten Messung betrug das Volumen 620,8 Milliarden Dollar.

Der Aktienmarkt hat sich bereits gestern nur sehr wenig bewegt. Der Index beendete Sitzung mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 15.616 Punkte. Diejenige Aktie, die am meisten zulegte, war BMW, das 1,2 Prozent auf 83,12 Euro gewann. Dahinter platzierten sich Continental (plus 0,9 Prozent auf 113,16 Euro) und die Deutsche Post (plus 0,8 Prozent auf 59,90 Euro).

Darüber hinaus gab es Aktien, die ein Minus verbuchte – beispielsweise adidas, das drei Prozent auf 284,90 Euro verlor. Zusätzlich fuhren RWE (minus 2,7 Prozent auf 32,56 Euro) und FMC (minus 2,7 Prozent auf 60,20 Euro) Verluste ein.


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