Wirtschaft

Russland bereitet sich auf die Post-Öl-Ära vor

Russlands Premier Mikhail Mischustin gab bekannt, dass sich sein Land so schnell wie möglich auf die Ära "nach dem Öl“ vorbereiten muss.
26.09.2021 12:19
Aktualisiert: 26.09.2021 12:19
Lesezeit: 1 min

„Oilprice.com“ berichtet: „Russland muss sich in Zukunft daran gewöhnen, den Öl-, Gas- und Kohleverbrauch zu senken, sagte Premierminister Mikhail Mischustin gegenüber russischen Medien und fügte hinzu, dass die Regierung bis Ende des Jahres einen Plan zur Anpassung der russischen Wirtschaft an die globale Energiewende verabschieden werde.“

Der Premier wörtlich: „Die Weltwirtschaft zielt auf einen schrittweisen Übergang zu kohlenstoffarmer Energie ab, und dies ist bereits eine neue Realität. Es ist notwendig, sich auf eine schrittweise Reduzierung des Einsatzes traditioneller Brennstoffe vorzubereiten: Öl, Gas, Kohle. [Es ist notwendig] die Energieeffizienz zu verbessern, alternative Energien zu entwickeln und eine geeignete Infrastruktur zu bauen. Was wird in diesem Jahr getan? Zunächst einmal ist dies eine Langzeitprognose bis 2050. Dies ist die Grundlage für Entwicklung und Entscheidungsfindung. Sie umfasst Parameter wie Energiebilanz, Kohlenstoffbilanz, makroökonomische Parameter, BIP-Wachstumsraten , Handelsparameter, Investitionen, Wachstum der Realeinkommen der Bevölkerung usw.“

Russland finanziert seinen Staatshaushalt hauptsächlich über den Export von Öl und Gas nach China und Europa. Im vergangenen Monat warnte Rosneft-Chef Igor Sechin, dass die CO2-Grenzsteuer, die die EU eingeführt hat, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für ihre Schwerindustrie zu schaffen, Russland mehr schaden könnte als die westlichen Sanktionen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik KI-Wettlauf der Großmächte entscheidet über die neue Weltordnung
17.08.2026

Der Kampf um Künstliche Intelligenz wird zum Kampf um globale Macht. USA und China investieren gewaltige Summen in Chips, Energie,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ferrari Luce: Erst verspottet, jetzt reißen sich Käufer um den Elektro-Ferrari
17.08.2026

Der Ferrari Luce provozierte Fans, verunsicherte Anleger und ließ Zweifel an Ferraris Elektrostrategie wachsen. Nun ist das Verkaufsziel...

DWN
Politik
Politik Indonesien schließt staatliche Betriebe: Wirtschaft soll profitabler werden
17.08.2026

Da ist selbst der Präsident überrascht: Mehr als 1.000 Betriebe in staatlicher Hand hat Indonesien. Einen Großteil will er nun...

DWN
Finanzen
Finanzen Sportwetten statt Aktien: Generation Z verzockt ihr Anlagegeld
17.08.2026

Aktien, Altersvorsorge, Eigenheim? Für immer mehr junge Anleger in den USA gehören inzwischen auch Sportwetten zum Vermögensaufbau. Die...

DWN
Finanzen
Finanzen Inflation im Euroraum zieht wieder an: Wird die EZB die Zinsen erhöhen?
16.08.2026

Die Inflation hat sich im Euroraum überraschend zurückgemeldet – angetrieben von teurer Energie und geopolitischen Spannungen. Damit...

DWN
Politik
Politik Rentensplitting statt Witwenrente: Steht die Hinterbliebenenrente vor dem Aus?
16.08.2026

Im Rahmen der Rentenreform steht plötzlich auch die Witwenrente zur Diskussion. Ein Rentenexperte argumentiert, "Frauen könnten sich...

DWN
Politik
Politik Toxische Weltpolitik: Wenn gefährliche Staatschefs die Kontrolle verlieren
16.08.2026

Sie dulden keinen Widerspruch, verlangen Loyalität und halten sich selbst für unfehlbar. Gelangen toxische Führungspersönlichkeiten an...

DWN
Politik
Politik Medienrat für öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Geschäftsführerin steht fest
16.08.2026

Das neue Gremium soll den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kontrollieren. Im April wurde die Vorsitzende gewählt. Jetzt steht fest, wer...