Ratgeber
Anzeige

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entscheidungsfindung der Anleger am Aktienmarkt

Durch die Corona-Pandemie konnte ein Anstieg in der Aktivität der privaten Anleger verzeichnet werden. Laut einer Studie der BaFin, welche das Handelsverhalten von Privatanleger mit dem von institutionellen Anlegern verglichen hat, stieg nicht nur die Aktivität der Privatanleger, denn diese kauften auch mehr als sie verkauften.
08.10.2021 15:45
Aktualisiert: 08.10.2021 15:45
Lesezeit: 3 min

Unser Partner informiert:

Durch die Corona-Pandemie konnte ein Anstieg in der Aktivität der privaten Anleger verzeichnet werden. Laut einer Studie der BaFin, welche das Handelsverhalten von Privatanleger mit dem von institutionellen Anlegern verglichen hat, stieg nicht nur die Aktivität der Privatanleger, denn diese kauften auch mehr als sie verkauften. Derzeit ist jedes zweite Geschäft welche Privatanleger mit Finanzinstrumenten tätigen dem Aktienhandel zuzuordnen. Grund für die höhere Aktivität bei Privatanlegern ist einerseits der leichtere Einstieg in das Trading und das durch Online-Broker wie beispielsweise Etoro und andererseits die immer breiter gefächerte Auswahl an Investitionsmöglichkeiten. Kryptowährungen beispielsweise konnten während der Pandemie massiv an Beliebtheit gewinnen und haben vielen Anlegern lukrative Gewinne beschert. Während der Pandemie sind auch die Trader-Communities immer stärker gewachsen. Etoro ist einer der erfolgreichsten Broker und Communities. Hier können nicht nur Aktien gehandelt werden, sondern auch Kryptowährungen wie beispielsweise Etoro XRP. Mehr Informationen bezüglich der Chancen im Handel mit Etoro XRP via Etoro können hier gefunden werden.

Zu Beginn der Pandemie, kam es laut der Süddeutschen Zeitung zu einem starken Einbruch an den Aktienmärkten. Am 9. März 2020, brach der Kurs an den Börsen ein wie seit 18 Jahren nicht mehr und somit stärker noch als zur Finanzkrise 2008. Während die Anleger aus DAX und Co flüchteten, stieg die Krisenwährung Gold stark an. Die Feinunze Gold ging auf ein 9 Jahres Hoch, zu 1700 Euro pro Feinunze.

Dies hielt jedoch nicht lange an, während die IW, wie auch andere Wirtschaftsforschungsinstitute, für Deutschland eine Reduzierung des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2020 von minus 5 Prozent angab, schloss der DAX am 4ten Februar 2021 mit 14 060 Punkten. Er traf somit ein neues Rekordhoch und im Laufe des Tages brachte er es sogar auf 14 169 Punkte. Genaueres hierzu kann auf der IW Webseite gefunden werden.

Das Geld von Anlegern floss während der Pandemie also in Mengen, jedoch nicht nur in die Aktienmärkte, sondern auch in die Kryptowährungen. Der Bitcoin stieg von ca. 9 400 Dollar im Februar 2020, auf knapp 33 600 Dollar, innerhalb eines Jahres. Gold im Vergleich, stieg lediglich um 280 Dollar, auf 1 856 Dollar pro Feinunze. Mit einem Goldstandard wäre die Corona Pandemie anders verlaufen, so einige Experten, welche auf die hohen Ausgabemöglichkeiten für Staaten im derzeitigen FIAT-System hindeuten.

Die Investoren sind nach Einschätzungen zufolge um einiges optimistischer gestimmt für die Zeit nach der Corona Pandemie, im Vergleich zu 2008. Ein bedeutender Faktor hier scheint das Vertrauen in Wirtschaft und Politik zu sein, zumindest in finanzpolitischer Sicht. Die Pandemie ist eine externe Krise, welche nicht aufgrund eines menschengemachten Systemfehlers entstand. In der damaligen Finanzkrise musste also ein Großteil des Finanzsystems neu erdacht und aufgebaut werden. Während der Pandemie ist dies nicht der Fall. Wenn überhaupt hat die Pandemie die Digitalisierung des Arbeitsplatzes massiv beschleunigt und die Lust an Tech-Aktien und Kryptowährungen in die Höhe schnellen lassen. Dies spiegelt sich auch in den immensen Wertsteigerungen dieser während der Pandemie wider. Da das Home-Office in vielen Bereichen wohl auch nach der Pandemie etabliert bleiben wird, kann man auch mit einem Fortschreiten in den Anlage-Aktivitäten bei Privatinvestoren rechnen, da diese ihr Smartphone durchgehend parat haben und mit Hilfe von Online-Brokern, schnell und kostengünstig Trades abschließen können.

Des Weiteren sei als Faktor für die veränderte Entscheidungsfindung in Bezug auf das Handeln von Aktien bei Privatanlegern zu beachten, dass durch die Restriktionen im öffentlichen Leben mehr Geld zur Verfügung steht, welches dann durch die schnelle Verfügbarkeit bei den Online-Brokern, direkt investiert werden kann. Für die meisten Leute fiel, im Besonderen vor der Impfung, der Urlaub entweder komplett aus oder er wurde lokaler durchgeführt. Dies sind bei vielen Menschen tausende von Euro, welche nun zur Verfügung stehen. Hinzu kommen die verringerten Ausgaben für Restaurants und Besuche bei Wochenendveranstaltungen. Ein weiterer Faktor sind Effekte wie beispielsweise der US-Amerikanische Stimulus Check, welcher vielen Millionen von Menschen Bargeld zur direkten Verfügung gestellt hat. Dieses Geld wurde von vielen direkt in den Aktien oder Kryptomarkt investiert. Da bei Online-Brokern wie eToro global gehandelt wird, wirkt sich dies auch positiv für deutsche Anleger aus.

Alles in allem konnte man eine höhere Bereitschaft bei Anlegern, auf dem Aktien- und Kryptomarkt während der Corona-Pandemie zu investieren, vermerken. Dies gilt für private Anleger, jedoch auch für institutionelle Anleger. Die Corona Pandemie brachte eine Vielzahl an Faktoren, welche den Handel mit Aktien beflügelten und die Entscheidungsfindung der Anleger zum schnellen Kaufen und Verkaufen von ihren Anlagen verleitete. Nicht-stattfindende Urlaube und Abendveranstaltungen, sowie der Stimulus-Check in den USA, legten mehr Geld in die Hände der Anleger und Online-Broker wie EToro und Währungen wie Etoro XRP, welche einen einfachen Zugang zum Aktien- und Kryptomarkt ermöglichen, trugen zur Erhöhung des gehandelten Volumens bei.


DWN
Wirtschaft
Wirtschaft China-Abhängigkeit wird zur Falle für Europas Industrie
28.05.2026

Europa will sich von China lösen und merkt nun, wie tief die eigene Industrie längst verstrickt ist. Brüssel setzt auf Härte, doch...

DWN
Politik
Politik Reiche in China: Wirtschaftsministerin wirbt für engere Zusammenarbeit
28.05.2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche setzt bei ihrem China-Besuch auf engere wirtschaftliche und politische Beziehungen. Angesichts...

DWN
Politik
Politik Persischer Golf unter Spannung: Waffenruhe gerät zunehmend ins Wanken
28.05.2026

Trotz laufender Gespräche über ein mögliches Kriegsende zwischen den USA und dem Iran wächst nach neuen Angriffen am Persischen Golf...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mehr Geld für den Aufsichtsrat: Deutsche Bank verteidigt Gehaltserhöhungen
28.05.2026

Bei der ersten Präsenz-Hauptversammlung seit 2019 sieht sich die Deutsche Bank mit Protesten und scharfer Kritik von Aktionärsvertretern...

DWN
Politik
Politik EU stoppt Debatte um Russland-Gesandten – Frieden bleibt vorerst außer Reichweite
28.05.2026

Die Europäische Union will vorerst keinen Sondergesandten für mögliche Gespräche mit Russland benennen. Bei einem informellen Treffen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU verhängt 200-Millionen-Strafe gegen Onlinehändler Temu
28.05.2026

Temu lockt Millionen Kunden mit Billigpreisen - nun greift die EU hart durch. Brüssel wirft der China-Plattform schwere Verstöße gegen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Energiepreise als Standortkiller: Droht Europa die Deindustrialisierung?
28.05.2026

Die Energiekrise spitzt sich weiter zu – angetrieben durch den Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus, die einen erheblichen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Reallöhne: Etwas mehr Kaufkraft trotz Krisenangst
28.05.2026

Die Inflation verliert an Schrecken, Millionen Beschäftigte haben wieder mehr Geld im Portemonnaie. Kriege und Krisen könnten den...