Unternehmen

Volvo erwartet wegen Chip-Mangel schwächere Erholung am Lkw-Markt

Der schwedische Lkw-Bauer Volvo hat seine Marktprognose für neue Schwerlaster wegen der Chip-Krise zurückgeschraubt.
21.10.2021 10:33
Aktualisiert: 21.10.2021 10:33
Lesezeit: 1 min

Der schwedische Lkw-Bauer Volvo hat seine Marktprognose für neue Schwerlaster wegen der Chip-Krise zurückgeschraubt. Für Europa rechnet der Konkurrent von Daimler und Traton jetzt in diesem Jahr mit einer Erholung auf 280.000 Neuzulassungen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Das wäre ein Anstieg um 41 Prozent gegenüber dem von der Corona-Krise belasteten Vorjahr, als mit 198.000 gut ein Viertel weniger neue Lastwagen ausgeliefert wurden. Zuvor hatte Volvo in Europa und den USA jeweils mit 290.000 Einheiten gerechnet. Für den US-Markt stutzte Volvo die Prognose um 20.000 auf 270.000 Fahrzeuge.

Der Mangel an Komponenten und knappe Frachtkapazitäten sorgten für Produktionsausfälle und höhere Kosten, erklärte Volvo. Es werde weiterhin zu Störungen kommen. Der Auftragseingang habe im dritten Quartal vier Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums gelegen.

Dennoch schnitt Volvo im Zeitraum Juli bis September besser ab als von Analysten erwartet. „Im dritten Quartal 2021 war die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Volvo Group in den meisten Märkten der Welt gut“, erklärte Konzernchef Martin Lundstedt. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 85,3 Milliarden Kronen (8,5 Milliarden Euro). Das bereinigte operative Ergebnis legte um 30 Prozent zu auf umgerechnet 936 Millionen Euro.

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