Politik

USA: Tausende Geheimdienst-Mitarbeiter könnten gefeuert werden, weil sie Impfpflicht nicht nachkommen

Zahlreiche Mitarbeiter der US-Geheimdienste könnten bald gefeuert werden, weil sie es bisher unterlassen haben, sich impfen zu lassen.
20.11.2021 09:11
Aktualisiert: 20.11.2021 09:11
Lesezeit: 1 min
USA: Tausende Geheimdienst-Mitarbeiter könnten gefeuert werden, weil sie Impfpflicht nicht nachkommen
Joe Biden, Präsident der USA, gestikuliert beim Beantworten einer Frage zur US-Grenze im State Dining Room des Weißen Hauses. (Foto: dpa) Foto: Alex Brandon

Tausende von Geheimdienstmitarbeitern könnten bald entlassen werden, weil sie das Impfmandat der US-Regierung nicht eingehalten haben. In den USA gilt für Beschäftige des Bundes eine Impfpflicht.

Insgesamt ist der Anteil der geimpften Geheimdienstmitarbeiter höher als in der amerikanischen Öffentlichkeit – 97 Prozent der CIA-Mitarbeiter wurden geimpft. Laut dem Abgeordneten Chris Stewart gibt es jedoch in einigen der 18-Agenten-Geheimdienste mit etwa 100.000 Menschen niedrigere Prozentsätze, so der englischsprachige Dienst der Nachrichtenagentur „AP“.

Unter Berufung auf Informationen, von denen er sagte, dass sie dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses zur Verfügung gestellt, aber nicht veröffentlicht wurden, sagte Stewart, dass mehrere Geheimdienste Ende Oktober mindestens 20 Prozent der Geheimdienst-Belegschaft ungeimpft sei. Bei einigen inländischen Nachrichtendiensten seien bis zu 40 Prozent ungeimpft, sagte Stewart.

Geheimdienstoffiziere sind aufgrund ihrer hochspezialisierten Arbeit und der Schwierigkeiten bei der Durchführung von Sicherheitsüberprüfungen besonders schwer zu ersetzen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen DreiMeister-Insolvenz: Traditionsreicher Schokoladenproduzent unter Druck – 150 Jobs bedroht
22.05.2026

Mit der DreiMeister-Insolvenz gerät ein bekannter deutscher Pralinenhersteller in schwere Turbulenzen. Trotz internationaler Kunden und...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: S&P verzeichnet längste Gewinnserie seit 2023
22.05.2026

Was die Märkte antreibt und welche entscheidenden Signale Anleger jetzt im Blick behalten sollten

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Start-up selvendo: Wenn künstliche Intelligenz Unternehmensnachfolger für den Mittelstand sucht
22.05.2026

Rund 250.000 Unternehmen stehen in den kommenden Jahren vor dem Aus, weil sich kein Nachfolger findet. Das Start-up selvendo vermittelt...

DWN
Finanzen
Finanzen Trade Republic attackiert Europas Banken mit sechs Prozent Zinsen
22.05.2026

Sechs Prozent Zinsen, Brad Pitt im Werbespot und ein deutscher Anbieter, der in Polen plötzlich klassische Banken herausfordert. Trade...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Wirtschaft im Alarmzustand: Fünf Daten zerlegen den Aufschwung
22.05.2026

Deutschland steht wirtschaftlich schlechter da, als das schwache Wachstum vermuten lässt. Industrie, Konsum, Inflation und Arbeitsmarkt...

DWN
Technologie
Technologie Strategische Aufrüstung: Hessen baut Drohnenzentrum für militärische Erprobung in Kassel
22.05.2026

Das Land Hessen und die TU Darmstadt forcieren den Aufbau eines spezialisierten Drohnenzentrums am Kassel Airport, das noch in diesem Jahr...

DWN
Politik
Politik Apotheke statt Arztpraxis? Bundestag beschließt weitreichende Reform der Patientenversorgung
22.05.2026

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Durch neue Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU)...

DWN
Panorama
Panorama Tanken vor Pfingsten günstiger – Dieselpreis fällt auf Tiefstand seit März
22.05.2026

Pünktlich vor dem langen Pfingstwochenende können Autofahrer in Deutschland etwas aufatmen: Die Spritpreise sind zuletzt spürbar...