Deutschland

Chipmangel hält VW noch mindestens im ersten Halbjahr 2022 in Atem

Der Chipmangel wird Volkswagen bis weit ins kommende Jahr hinein zu schaffen machen.
08.12.2021 15:00
Lesezeit: 1 min
Chipmangel hält VW noch mindestens im ersten Halbjahr 2022 in Atem
Roboter im Volkswagen-Werk in Zwickau montieren einen Audi Q4 e-tron. (Foto: dpa) Foto: Hendrik Schmidt

Der Chipmangel wird Volkswagen bis weit ins kommende Jahr hinein zu schaffen machen. Mindestens das erste Halbjahr werde wegen der Lieferengpässe der Halbleiterindustrie sehr volatil und anspruchsvoll bleiben, erklärte Einkaufsvorstand Murat Aksel am Mittwoch. „Im Gesamtjahr erwarten wir gegenüber 2021 eine leichte Verbesserung in der Halbleiterversorgung“, fügte der hinzu. Volkswagen hatte wegen der Chipkrise in den vergangenen Monaten mehrfach die Produktion drosseln und teilweise stoppen und Mitarbeiter nach Hause schicken müssen.

Eine Task-Force versucht, die Chipversorgung aufrecht zu erhalten. Durch deren Arbeit seien dem Konzern mehrere Millionen an zusätzlichen Halbleitern zur Verfügung gestellt worden, erläuterte Aksel. Trotzdem hinterlässt der Mangel an elektronischen Bauteilen tiefe Spuren im Absatz. Im Oktober waren die weltweiten Auslieferungen des Konzerns um ein Drittel gefallen, am stärksten in Europa und China. Die Auslieferungen für November sollen nach Unternehmensangaben am Freitag veröffentlicht werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Cartier Tank oder Santos – welche ist zeitloser?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Design-Kenner sehen in der klar reduzierten Tank das zeitlosere Statement, während die vielseitigere...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Audi China-Modelle: Diese Elektroautos will Audi in Deutschland stoppen
24.09.2026

Audi entwickelt Elektroautos eigens für China, doch plötzlich stehen sie bei Händlern in Deutschland. Was wie ein Erfolg der eigenen...

DWN
Politik
Politik EuGH-Urteil zu Energiepreisen: Grundsatzentscheidung stärkt Rechte der Verbraucher und widerspricht dem BGH
24.09.2026

Jahrelang zu hohe Beträge für Wärme gezahlt? Nach einer Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs verjähren...

DWN
Technologie
Technologie Rückgang bei Industrierobotern: Deutschland droht im weltweiten Wettlauf den Anschluss zu verlieren
24.09.2026

Trotz seiner führenden Rolle bei der industriellen Automatisierung in Europa gerät der Standort Deutschland im globalen Vergleich ins...

DWN
Politik
Politik Atempause beim Tanken vorbei? Spritpreise steigen wieder an
24.09.2026

Autofahrer müssen nach einer kurzen Verschnaufpause an den Zapfsäulen wieder mit höheren Ausgaben rechnen. Obwohl Benzin und Diesel im...

DWN
Technologie
Technologie Experten schlagen Alarm: Forderungen nach grundlegendem Umdenken bei KI-Konzernen
24.09.2026

Angesichts potenziell unkontrollierbarer Gefahren durch Künstliche Intelligenz dringen Fachleute auf neue Regeln für die führenden...

DWN
Politik
Politik Subventionen für Europas Industrie: Deutschland und Frankreich uneins bei EU-Förderregeln
24.09.2026

Um der teuren Energie sowie dem Druck aus China und den USA zu trotzen, fordert die europäische Industrie staatliche Hilfen. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen Gute Noten mit Schwachstellen: Deutsche Banken bestehen Krisencheck
24.09.2026

Ein umfassender Belastungstest der Aufsichtsbehörden bescheinigt den kleineren und mittleren Finanzinstituten in Deutschland eine...

DWN
Politik
Politik Grundrechte in Gefahr? BND-Reform sieht weitgehende Befugnisse vor und sorgt für Streit
24.09.2026

Eine geplante Gesetzreform zur Stärkung von BND und Verfassungsschutz heizt die politische Debatte in Berlin an. Während Koalition und...