Deutschland

Preise für landwirtschaftliche Produkte weiter gestiegen

Die Preise für landwirtschaftliche Produkte sind im Oktober weiter gestiegen.
13.12.2021 12:39
Lesezeit: 1 min
Preise für landwirtschaftliche Produkte weiter gestiegen
Ein Mann kauft in einem Tafelladen in Stuttgart Lebensmittel. (Foto: dpa) Foto: Bernd Weißbrod

Die Preise für landwirtschaftliche Produkte sind im Oktober weiter gestiegen. Die Erzeuger konnten im Vergleich zum September 2,8 Prozent höhere Preise durchsetzen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war es sogar ein Anstieg um 16,3 Prozent.

Vor allem pflanzliche Erzeugnisse wurden den Angaben nach noch einmal teurer. Getreide war im Oktober 36,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, Kartoffeln legten wegen der geringen Ernte um 43,5 Prozent zu. Beim Raps betrug die Steigerung sogar 62 Prozent. Die Nutzpflanze wurde laut Statistikamt weltweit weniger angeboten, gleichzeitig aber stark nachgefragt, zum Beispiel zur Energiegewinnung.

Bei den tierischen Produkten war Schweinefleisch etwas günstiger (-2,9 Prozent) als vor einem Jahr, während das knappe Rindfleisch fast ein Viertel (24,7 Prozent) teurer war als ein Jahr zuvor. Der Milchpreis lag 14,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die berichteten Preise bilden die ersten Handelsstufe ab. In der Tendenz führen Steigerungen zu höheren Preisen für die Endverbraucher.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Gold erlebt ein Comeback: Wie das MTS Money Transfer System Sicherheit und digitale Freiheit verbindet

Steigende Staatsverschuldung, Inflation und geopolitische Spannungen stärken die Bedeutung von Gold als Vermögenswert. Das MTS Money...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Xiaomi-Elektroautos: Warum dieser Milliardär Volkswagen und Tesla gefährlich werden könnte
31.10.2026

Er verkaufte Smartphones, wurde Milliardär und stieg schließlich ins Autogeschäft ein. Mit seinem ersten Elektroauto gelang Xiaomi-Chef...

DWN
Panorama
Panorama Kommunale Schulden wachsen deutlich: Deutschlands Städte unter Druck, die KfW warnt
31.10.2026

Die integrierte Verschuldung der deutschen Kommunen ist 2025 deutlich gestiegen. Ende des Jahres entfielen rechnerisch 4.907 Euro Schulden...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 70 Jahre Fernsehwerbung: Das beste Marketing, das Deutschland nie vergessen hat
31.10.2026

Ein Fleck auf der Tischdecke, ein Waschmittel und ein Satz, der hängen blieb: 1956 begann die Fernsehwerbung in Deutschland. Seitdem haben...

DWN
Immobilien
Immobilien Heizungstausch finanzieren: So nutzen Eigentümer Förderung, Kredit und Steuerbonus
31.10.2026

Eine neue Heizung kann langfristig Geld sparen, verlangt zunächst aber eine beträchtliche Investition. Eigentümer müssen deshalb...

DWN
Finanzen
Finanzen Vermögensbarometer 2026: ETF-Boom hält an, Anteil der Privatanleger stagniert
31.10.2026

ETFs werden in Deutschland immer beliebter, doch der Anteil der Menschen mit Wertpapieren stagniert. Das neue Vermögensbarometer des...

DWN
Finanzen
Finanzen KfW-Gründerkredite: 225 Millionen Euro zugesagt – doch Banken werden strenger
31.10.2026

Die staatliche Förderbank KfW hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Gründerkredite zugesagt. Gleichzeitig verschärfen deutsche...

DWN
Immobilien
Immobilien Gebäudetyp E: Weniger Extras sollen den Wohnungsbau günstiger machen
31.10.2026

Weniger Steckdosen, dünnere Decken und niedrigere Baukosten: Der Gebäudetyp E soll den Wohnungsbau in Deutschland erleichtern. Ein neuer...

DWN
Panorama
Panorama Volvo ebenso verdächtig wie BYD: Polnisches Militär verhängt Verbot für Friedhofsparkplätze
31.10.2026

Das Militär führt Einschränkungen für Autofahrer ein, die rund um Allerheiligen den Parkplatz am Osobowicki-Friedhof in Breslau nutzen...