Finanzen

Nato-Chef Stoltenberg will Präsident der norwegischen Zentralbank werden

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will neuer Chef der norwegischen Zentralbank werden. Er habe große Lust auf den Job
14.12.2021 12:34
Aktualisiert: 14.12.2021 12:34
Lesezeit: 1 min

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will neuer Chef der norwegischen Zentralbank werden. Er habe große Lust auf den Job, sagte der 62-jährige Ex-Ministerpräsident Norwegens am Dienstag der Nachrichtenagentur NTB. Das Finanzministerium habe ihn im November angesprochen und gefragt, ob er sich bewerben wolle. Allerdings gibt es bislang schon 22 Bewerbungen für den Posten. Darunter ist auch die der Vize-Notenbankgouverneurin Ida Wolden Bache, die von einigen Beobachtern als Favoritin für den Chefposten gesehen wird.

Stoltenberg ist seit 2014 Chef der Nato. Er sagte der Agentur NTB, er würde zunächst seine Amtzeit bei dem westlichen Militärbündnis regulär zu Ende bringen. Diese endet Ende September 2022. Aktuell gibt es schwere Spannungen zwischen der Nato und Russland im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt Ukraine.

Der Sozialdemokrat Stoltenberg war von 2000 bis 2001 und dann von 2005 bis 2013 norwegischer Ministerpräsident. Er hatte auch andere Posten im Kabinett inne, darunter den des Finanzministers. Der aktuelle Zentralbank-Chef Oeystein Olsen hat seinen Rückzug für Februar angekündigt, zehn Monate vor dem eigentlichen Ende seiner zweiten sechsjährigen Amtszeit. Der Chef der Notenbank in Norwegen ist nicht nur mit klassischen Zentralbank-Themen wie der Zinspolitik beschäftigt, sondern hat auch die Aufsicht über den weltgrößten staatlichen Investitions-Fonds mit einem Volumen von 1,4 Billionen Dollar.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Ist die Ära der Niedrigzinsen vorbei? Wie Bull DeFi ungenutzte Ersparnisse in aktive Renditen verwandelt – bis zu 3.700 US-Dollar pro Tag.

Wir beleuchten die unterschiedlichen Mechanismen von Bull Market DeFi im Vergleich zu traditionellen Anlagen – und warum es sich lohnt,...

DWN
Politik
Politik KI-Steuer, steuerfreie Einkommen, Grundeinkommen? Zeit für einen Systemwechsel
04.08.2026

Wenn Erwerbsarbeit nicht mehr die Existenz sichert: Künstliche Intelligenz frisst Arbeitsplätze, Inflation und Steuern fressen Löhne,...

DWN
Finanzen
Finanzen Nivea bremst: Beiersdorf-Aktie gerät unter Druck
04.08.2026

Die Schwäche von Nivea zwingt Beiersdorf zu einer überraschenden Prognosesenkung und setzt die Beiersdorf-Aktie kräftig unter Druck....

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ein Volk in Rente: 22,5 Millionen Rentenempfänger in Deutschland
04.08.2026

Immer mehr Menschen beziehen Rente – und der steuerpflichtige Anteil der Auszahlungen wächst weiter. Neue Zahlen zeigen, wie viele...

DWN
Finanzen
Finanzen Hensoldt-Aktie: Bosch-Fachkräfte an Bord
04.08.2026

Die Hensoldt-Aktie rückt in den Fokus, weil der Rüstungskonzern ein neues Entwicklungszentrum mit rund 300 Stellen plant und dabei auf...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungsmarkt: Immer mehr Vermieter geben Geschäft auf – Investitionen unter Druck
04.08.2026

Wohnungsmangel, steigende Kosten und wachsende Unsicherheit setzen den Wohnungsmarkt unter Druck. Immer mehr Privatvermieter und...

DWN
Finanzen
Finanzen Zalando-Aktie gerät kräftig unter Druck
04.08.2026

Die Zalando-Aktie gerät nach Quartalszahlen und einer angepassten Jahresprognose kräftig unter Druck. Schwächere Ergebnisse und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wasser-Aktien: Der Billionenmarkt, den Anleger unterschätzen
04.08.2026

Wasser wird knapp, Unternehmen geraten unter Druck und weltweit drohen gewaltige Versorgungslücken. Trotzdem bleiben Wasser-Aktien bislang...

DWN
Finanzen
Finanzen Koreanischer Aktienmarkt: Der KI-Rausch endet in der Hölle
04.08.2026

Erst explodierten die Kurse, dann verbrannten Milliarden: Der koreanische Aktienmarkt ist innerhalb weniger Wochen vom KI-Wunderland zur...