Wirtschaft

Die krassen Unterschiede bei der Stromversorgung in Europa

Bei den Quellen ihres Stroms gibt es massive Unterschiede zwischen den Staaten Europas. Der weltweite Kampf gegen den Klimawandel wirkst sich ganz verschieden aus.
31.01.2022 14:00
Lesezeit: 1 min

Die Energiekrise in Europa schwillt weiter an, wobei zuletzt auch das Säbelrasseln zwischen den USA, der Ukraine und Russland eine wachsende Rolle spielte. Denn der Konflikt könnte erhebliche Auswirkungen auf die Energieversorgung in Europa haben.

Vor diesem Hintergrund ist es von entscheidender Bedeutung, welche Staaten Europas von potenziellen Sanktionen beziehungsweise Vergeltungsmaßnahmen stärker oder weniger betroffen wären.

Wie die obige Karte zeigt, sind Deutschland und mehrere Staaten Osteuropas bei der Stromerzeugung nach wie vor stark von Kohle abhängig, während Erdgas in anderen vielen Ländern (Niederlande, Italien, Griechenland) weiterhin die Energieversorgung dominiert

Wieder andere Staaten wie Frankreich, die Slowakei und die Ukraine setzen bei der Stromerzeugung vor allem auf Atomkraft. Die starken Unterschiede zwischen den verschiedenen Staaten erklärt die Internationale Energieagentur (IEA) wie folgt:

"Die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels führen zu einer raschen Elektrifizierung zahlreicher Endverbraucher vom Verkehr bis zur Industrie, was einen massiven Anstieg des Strombedarfs mit sich bringt sowie die Notwendigkeit, so viel wie möglich aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen."

Die Folge dieses massiven Umbruchs auf den Energiemärkten ist nach Ansicht IEA eine "dramatische Umgestaltung der Energiesysteme weltweit". Es bleibt abzuwarten, welche Strategien sich als erfolgreich und welche als Flop erweisen werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Kursgewinne bei Nvidia und Salesforce treiben Nasdaq nach oben
27.08.2026

Welche Tech-Schwergewichte die Märkte jetzt antreiben und worauf Anleger gespannt warten.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Allianz der Sparsamen: Merz formiert Front gegen Rekord-EU-Budget
27.08.2026

Bei den anstehenden Verhandlungen über die künftigen EU-Finanzen zeichnet sich ein harter Kurs ab. Auf Initiative von Bundeskanzler...

DWN
Panorama
Panorama Tierischer Zwischenfall an der Küste: Quallen-Plage stoppt französische Atomreaktoren
27.08.2026

Eine unvorstellbare Menge von 200 Tonnen Quallen sorgt im größten Kernkraftwerk Frankreichs erneut für Betriebsstörungen. Der Betreiber...

DWN
Finanzen
Finanzen Fed-Zinsentscheid: Warum Warsh jetzt neue Turbulenzen riskiert
27.08.2026

Kevin Warsh will die Finanzmärkte an weniger Unterstützung und weniger Orientierung durch die Fed gewöhnen. Doch ausgerechnet vor dem...

DWN
Politik
Politik Gelassenheit trotz Gerüchten: Baltikum sieht nach CIA-Moskau-Reise keine Angriffsgefahr
27.08.2026

Ein unangekündigter Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau heizte Spekulationen über eine angebliche Warnung vor russischen...

DWN
Politik
Politik Wende in Syrien: Ankara begrüßt das Aus für kurdische SDF-Miliz
27.08.2026

Die Entscheidung zur Auflösung der kurdisch geführten Streitkräfte im Nachbarland Syrien stößt in Ankara auf direkte Zustimmung. Die...

DWN
Immobilien
Immobilien Vorstoß gegen hohe Wohnkosten: Verfassungsrechtler gibt grünes Licht für bundesweiten Mietendeckel der Linken
27.08.2026

Mit einer zweistufigen Obergrenze will Die Linke die ausufernden Wohnkosten in Deutschland stoppen. Ein aktuelles Rechtsgutachten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliarden-Zukauf im Aufwind: KI-Boom treibt Nvidia weiter zu Rekorden
27.08.2026

Der weltweite Spitzenreiter unter den Börsenkonzernen verzeichnet dank des anhaltenden Hypes um Künstliche Intelligenz weiterhin...