Finanzen

Treiben Biden und Putin den Goldpreis auf 10.000 US-Dollar?

Geopolitische Risiken wirken sich immer direkt auf den Goldpreis aus. Bei einer Eskalation des Ukraine-Konflikts könnte der Goldpreis bis ins Unermessliche steigen.
13.02.2022 22:47
Aktualisiert: 13.02.2022 22:47
Lesezeit: 1 min

Der Goldmarkt verzeichnete am vergangenen Freitagnachmittag eine plötzliche Aufwärtsbewegung, nachdem die USA erklärt hatten, Russland könne „jeden Tag“ eine militärische Aktion in der Ukraine starten.

Als Reaktion auf die Nachrichten stiegen die Goldpreise um mehr als 20 US-Dollar, wobei die Gold-Futures der Comex im April zuletzt bei 1.857 US-Dollar gehandelt wurden, was einem Anstieg von mehr als ein Prozent an diesem Tag entspricht. Das Niveau von 1.850 US-Dollar pro Unze war ein kritisches Niveau, das es zu testen und zu durchbrechen galt. Und laut Analysten könnte es, wenn dieses Niveau hält, die Tür zu weiteren Gewinnen öffnen.

Gold könnte die Marke von 1.900 US-Dollar pro Unze durchbrechen, wenn es zu einer Militäraktion kommt, sagte Edward Moya, Senior Market Analyst bei OANDA, im Gespräch mit „Kitco News“. Je länger eine derartige Militäraktion dauern würde, desto weiter würde auch der Goldpreis steigen.

Analysten hatten zuvor verkündet, dass der Goldpreis auf bis zu 10.000 US-Dollar pro Unze steigen könnte, wobei vorsichtigere Analysen mit Verweis auf geopolitische Risiken von 3.000 US-Dollar pro Unze ausgehen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Der Europäische Online-Glücksspielmarkt: Wachstum, Regulierung Und Konsolidierung 2026

Wenige Branchen wachsen in Europa derzeit so beständig wie das Online-Glücksspiel, und noch weniger tun das bei einem derart...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Reform UK: Rechtspopulist Farage wieder ins britische Parlament gewählt
15.08.2026

Showdown mit Müllritter: In einem selbst für britische Verhältnisse ungewöhnlichen Vorgang sichert sich Nigel Farage erneut einen Sitz...

DWN
Immobilien
Immobilien Schäden, Sanierung, Schönheitsfehler: Was muss ein Mieter zahlen, was ein Vermieter?
15.08.2026

Viele Mieter und Vermieter sind unsicher, wer bei Schäden oder Gebrauchsspuren in der Wohnung für die Kosten aufkommen muss. Wir...

DWN
Unternehmen
Unternehmen MG4 Urban im Test: Fast "Das Auto", nur aus China
15.08.2026

Als SAIC Motor das Modell MG4 vorstellte, wurde es sofort zu einem der begehrtesten in China gebauten Elektroautos. Autojournalisten...

DWN
Panorama
Panorama Freundschaften stärken psychische und körperliche Gesundheit
15.08.2026

Enge Beziehungen wirken sich laut einer internationalen Studie positiv auf die mentale Gesundheit aus. Auch die Kindheit spielt eine Rolle...

DWN
Panorama
Panorama Mariä Himmelfahrt: Riesige Marienstatue wird in Polen eingeweiht
15.08.2026

In einem Dorf in Polen wird am 15. August eine gigantische Marienfigur eingeweiht. Gestiftet hat sie einer der reichsten Männer des...

DWN
Politik
Politik Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Das sind die Spitzenkandidaten
15.08.2026

Wer tritt bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt als Spitzenkandidat an? Ein Überblick über die wichtigsten Köpfe und ihre Ziele.

DWN
Finanzen
Finanzen Adieu Frankreich, adieu Deutschland: Wohin Europas Reiche ziehen
14.08.2026

Politische Unsicherheit, hohe Steuern: Das sind die wichtigsten Gründe, warum Reiche die zwei stärksten Länder Europas verlassen. Wohin...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Sandisk und Reddit glänzen trotz wachsender Konjunktursorgen
14.08.2026

Erfahren Sie, welche Dynamiken die Wall Street bewegen und warum ausgewählte Einzelwerte den trüben Konjunktursignalen trotzen.