Finanzen

Goldpreis steigt auf 1.962 Dollar: Luft nach oben wegen Krieg in Ukraine

Aufgrund des Ukraine-Kriegs ist der Goldpreis rasant gestiegen. Marktbeobachter erwarten einen weiteren Anstieg.
24.02.2022 15:18
Aktualisiert: 24.02.2022 15:18
Lesezeit: 1 min
Goldpreis steigt auf 1.962 Dollar: Luft nach oben wegen Krieg in Ukraine
Ein Goldbarren mit 500 Gramm lehnt an einem großen Goldbarren mit zwölf Kilo Gewicht, aufgenommen am 14.11.2008 in München (Oberbayern) bei einem Goldhändler. (Foto: dpa) Foto: Peter Kneffel

Angesichts des Beginns des Ukraine-Kriegs ist der Goldpreis am 24. Februar 2022 um 54,01 US-Dollar auf 1.962,78 US-Dollar gestiegen. Marktexperten sagten, die Ukraine habe am Mittwoch den Notstand ausgerufen und ihren Bürgern in Russland gesagt, sie sollten fliehen, während Moskau mit der Evakuierung seiner Botschaft in Kiew begann. Es gibt also viele Spekulationen über einen Angriff Russlands auf die Ukraine, und daher ist die Nachfrage nach sicheren Häfen plötzlich nach Norden gestiegen.

Die Marktteilnehmer haben sich in Erwartung der Eröffnung der US-Sitzung von ertragsstarken Vermögenswerten entfernt, wobei weitere Antworten von US-Präsident Joe Biden im Laufe des Tages erwartet wird, der als „großer Marktbeweger“ für den Goldpreis eingestuft wird.

Unterdessen fiel der USD/RUB von Rekordhochs nach unten, da es den Anschein hat, dass die Zentralbank von Russland in den Devisenmarkt eingegriffen hat, berichtet „FXStreet“. Heute früh wurde bekannt, dass die russische Notenbank eine Erklärung veröffentlicht hat, in der es heißt: „Um die Situation auf dem Finanzmarkt zu stabilisieren, hat die russische Notenbank beschlossen, Interventionen am Devisenmarkt zu beginnen, die Lombardliste zu erweitern und den Bankensektor mit Geld zu und zusätzlicher Liquidität zu versorgen.“

Darüber hinaus sagten die russischen Entscheidungsträger: „Die russische Notenbank wird alle notwendigen Instrumente einsetzen, um die finanzielle Stabilität und Geschäftskontinuität der Finanzinstitute aufrechtzuerhalten. Die russische Notenbank und die Finanzinstitute haben spezifische Aktionspläne für alle Entwicklungen.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Technologie
Technologie Warum kauft China so viele deutsche Firmen?
16.07.2026

China kauft Deutschlands Kronjuwelen: Das ehrgeizige Reich der Mitte übernimmt immer mehr deutsche Traditionsunternehmen – und mit ihnen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Sandisk und Intel leiden unter Ausverkauf bei Chipaktien, während Händler weitere Inflationsdaten verarbeiten
15.07.2026

Erfahren Sie, welche überraschenden Entwicklungen die Wall Street bewegten und warum einige Schwergewichte trotz Marktdrucks kräftig...

DWN
Politik
Politik Energiekrise in Europa: Die nächste gefährliche Abhängigkeit bedroht die EU
15.07.2026

Die Straße von Hormus ist blockiert, Europas Energiepreise bleiben hoch und selbst Diesel könnte knapp werden. Zwei der wichtigsten...

DWN
Politik
Politik Merz sieht Koalition auf gutem Weg - aber nicht am Ziel
15.07.2026

Die Sommerpressekonferenz des Bundeskanzlers hat Tradition. Diesmal stellte sich Amtsinhaber Friedrich Merz den Fragen der Journalisten...

DWN
Politik
Politik EU schmiedet Drohnen-Pakt mit der Ukraine
15.07.2026

Die EU und die Ukraine wollen ihre Drohnenproduktion gemeinsam ausbauen, während Kiew den Seekrieg gegen Russland auf eine neue Stufe...

DWN
Finanzen
Finanzen ASML-Aktie überrascht mit starken Quartalszahlen
15.07.2026

Die ASML-Aktie setzt ihren Höhenflug fort: Der Chipausrüster hebt nach überraschend starken Quartalszahlen erneut seine Prognose an und...

DWN
Technologie
Technologie Absatzkrise der Autobauer: Nicht nur VW und Co. verlieren
15.07.2026

Deutsche Autobauer verlieren beim Absatz, doch auch andere große Hersteller kämpfen mit Rückgängen. Am stärksten leidet dabei ein...

DWN
Unternehmen
Unternehmen 220 Euro pro Kopf: War das der Höhepunkt der Bahn-Investitionen?
15.07.2026

Der Bund investiert so viel wie nie in die Schiene – doch schon in wenigen Jahren droht wieder der Rückwärtsgang. Die Bahnbranche warnt...