Ratgeber
Anzeige

Studiengänge im Bereich Wirtschaft

Im Bereich Wirtschaft finden angehende Studierende ein breites Angebot an Möglichkeiten vor. Gemeint sind damit sowohl die Klassiker des Faches als auch moderne Herangehensweisen, die sich einer ungebrochenen Beliebtheit erfreuen. Dieser Artikel liefert einen groben Überblick über die Möglichkeiten, die Universitäten und Hochschulen anbieten.
28.02.2022 15:00
Lesezeit: 2 min

Dieser Text stammt aus der Zusammenarbeit mit einem Gastautor:

Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Ein absoluter Klassiker unter den Studiengängen im Bereich Wirtschaft ist BWL. Das Fach gehört bei den Neuimmatrikulationen jedes Jahr zu den beliebtesten Studiengängen überhaupt. Dabei zieht das Fach sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen an. Ein BWL-Studium weist in den meisten Fällen eine Regelstudienzeit von 6 Semestern auf und befindet sich im Studienverzeichnis von Universitäten im ganzen Land. Auch an Hochschulen kann das Fach dabei studiert werden.

Um die betriebswirtschaftlichen Theorien bereits während des Studiums in der Praxis anwenden zu können, wurden duale Studiengänge immer beliebter. Abwechselnd stehen hier Präsenzphasen in der Universität und im Betrieb auf dem Programm. Doch auch Angebote, die komplett in der Universität stattfinden, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dementsprechend sind auf Jobbörsen im Internet viele Stellen ausgeschrieben, die sich explizit an Absolventen eines BWL-Studiums richten.

Volkswirtschaftslehre (VWL)

Die zweite große Disziplin innerhalb der Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften ist die Volkswirtschaftslehre. Auch hier stehen die Grundlagen der Wirtschaft im Vordergrund des theoretischen Studiums. Allerdings liegt der Fokus dabei nicht auf Unternehmen, sondern auch auf den Zusammenhängen von Wirtschaft und Staat. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein Bachelorstudium, ein anschließender Master ist möglich. Die Regelstudienzeit beträgt wie bei einem BWL-Studium 6 Semester.

Neben dem klassischen Studium innerhalb der Universität wird ein VWL-Studium manchmal auch als Fernstudium angeboten. Dies ist ideal für Menschen geeignet, die das Studium gerne berufsbegleitend absolvieren möchten. Im Anschluss an ein VWL-Studium warten vielfältige Berufsaussichten in der Wirtschaft oder im öffentlichen Sektor. Das genaue Ziel hängt immer auch von den Schwerpunkten ab, die während des Studiums gesetzt werden.

Viele weitere Optionen stehen zur Verfügung

BWL und VWL sind die beiden Klassiker der Wirtschaftswissenschaften. In dem Bereich gab es allerdings im Vergleich zu früher einen großen Wandel, sodass viele neue Disziplinen entstanden. Obwohl die Zahl der Studierenden insgesamt relativ stabil geblieben ist, erfreuen sich diese Richtungen großer Beliebtheit. Immer mehr Bereiche stellen den Aspekt der Wirtschaft vermehrt in den Vordergrund. Zu nennen sind hier beispielsweise Studiengänge wie die Wirtschaftsinformatik oder das Wirtschaftsingenieurwesen.

Auch die Wirtschaftspsychologie trägt der steigenden Relevanz der Wirtschaft Rechnung und ist ebenfalls eine spannende Option für Interessenten. Im Gegensatz zu den jeweils verwandten Disziplinen findet daher bereits von Beginn an eine stärkere Spezialisierung statt. Dementsprechend häufig ist es, dass die genannten Studiengänge als duales Studium angeboten werden. Dennoch unterteilen sich die Studiengänge jeweils nochmals in viele Disziplinen, sodass sich eine weitere Spezialisierung hinsichtlich des angestrebten Berufes ergibt.

Relevante Themen mit stetiger Weiterentwicklung

Unter dem Strich decken die zahlreichen Studiengänge im Bereich Wirtschaft die unterschiedlichsten Aspekte ab. Dadurch handelt es sich um eine sehr lebendige Wissenschaft, die sich ständig verändert und auf neueste Entwicklungen eingeht. Es ist überdies davon auszugehen, dass durch die Digitalisierung noch zahlreiche weitere Gebiete entstehen werden, die noch mehr Raum für die einzelnen Interessen der Studierenden lassen.


DWN
Unternehmen
Unternehmen Mittelstand enttäuscht von Bundesregierung: Mehrheit zweifelt an Wirtschaftswende
30.01.2026

Der deutsche Mittelstand blickt zunehmend kritisch auf die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Eine aktuelle Befragung des...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldpreis aktuell: Spekulationen um die Fed-Spitze belasten
30.01.2026

Der Goldpreis hat nach seiner jüngsten Rekordjagd plötzlich deutlich nachgegeben. Anleger erleben extreme Schwankungen zwischen neuen...

DWN
Finanzen
Finanzen Apple-Aktie: iPhone-Boom trifft auf Chip-Krise
30.01.2026

Die Apple-Aktie steht nach einem iPhone-Rekordquartal im Rampenlicht: starke Apple-Zahlen treffen auf neue Risiken durch Chip-Engpässe....

DWN
Politik
Politik Strategische Autonomie: EU startet Satellitennetz IRIS2 unabhängig von den USA
30.01.2026

Die EU baut eine eigene sichere Satellitenkommunikation auf, um staatliche Netze unabhängiger von externen Anbietern zu machen. Welche...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Transportbranche zwischen Stagnation und Hoffnung: Deutschlands Schlüsselrolle
30.01.2026

Die Transportbranche steht unter anhaltendem Druck durch Konjunkturschwäche, politische Unsicherheit und Personalmangel. Wird die...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Apple übertrifft Prognosen: iPhone-Umsatz erzielt Allzeitrekord
29.01.2026

Apple gab am Donnerstag seine Ergebnisse für das erste Quartal bekannt und übertraf dank starker iPhone-Verkäufe die Erwartungen der...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Microsofts freier Fall zog US-Börsen ins Minus
29.01.2026

Der Kurssturz der Microsoft-Aktie um mehr als 10 Prozent löste am Donnerstag einen Börsenabschwung aus.

DWN
Politik
Politik Iran erlässt Notstandsverordnung: Vorsorge angesichts eines möglichen Militärangriffs der USA
29.01.2026

Die iranische Regierung erlässt eine Notstandsverordnung, mit der sie zentrale Befugnisse an die Provinzen überträgt. Damit trifft das...