Deutschland

Somalischer Messerstecher "bedauert Tat"

Der Somalier, der vergangenes Jahr in Würzburg mehrere Frauen massakrierte, "bedauert seine Tat."
22.04.2022 11:48
Lesezeit: 1 min

Der Messerstecher von Würzburg hat sich nach Worten seines Verteidigers für seine Tat entschuldigt und sein Mitgefühl ausgedrückt. «Er bedauert das Leid, das er vor allem den Opfern und den Angehörigen zugefügt hat», sagte Anwalt Hans-Jochen Schrepfer am Freitag zu Prozessauftakt vor dem Landgericht Würzburg.

Seinem Mandanten wird vorgeworfen, am 25. Juni 2021 in Würzburg drei ihm unbekannte Frauen mit einem Küchenmesser getötet zu haben. Abschließend soll der 33-Jährige wahllos andere Menschen in der Innenstadt angegriffen haben. Vier weitere Frauen, ein damals 11-jähriges Mädchen und ein 16-Jähriger wurden schwer verletzt. Zudem gab es drei Leichtverletzte. Ein attackierter Polizist blieb unversehrt.

Der Beschuldigte stammt aus Somalia und wurde 2015 erstmals in Deutschland registriert. Die Generalstaatsanwaltschaft München will ihn dauerhaft in einer Psychiatrie unterbringen lassen, weil er Gutachtern zufolge paranoid schizophren sein soll.

Der Prozessauftakt fand in Veitshöchheim bei Würzburg in einer Veranstaltungshalle statt, um einen coronakonformen Verlauf zu ermöglichen.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Volvo FH 500 Aero: 500 PS und trotzdem auf Sparkurs
21.10.2026

500 PS, 2.800 Newtonmeter Drehmoment und trotzdem auf Sparkurs: Der Volvo FH 500 Aero soll beweisen, dass schwere Lastwagen nicht...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Exporte nach Russland: Handel weit eingebrochen, aber nicht beendet
21.10.2026

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist der Handel zwischen Deutschland und Russland massiv zurückgegangen. Vor allem die Importe sind nahezu...

DWN
Politik
Politik Europäische Telekomriesen bereiten Gegenangriff auf Starlink vor
21.10.2026

Vier der größten europäischen Telekomkonzerne wollen bei satellitengestützten Mobilfunkdiensten enger zusammenarbeiten. Ziel ist es,...

DWN
Politik
Politik Frankreich steckt mitten im finanziellen Sturm: Kann daraus eine Schuldenkrise werden?
21.10.2026

Frankreich kämpft mit hohen Defiziten, steigenden Zinsen und politischer Unsicherheit. Erinnerungen an die europäische Schuldenkrise...

DWN
Politik
Politik Bürgergeld: 1,4 Millionen Arbeitslose beziehen seit fünf Jahren Grundsicherung
21.10.2026

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die im Bürgergeld festhängen, hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich erhöht. Die Zahlen der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Unternehmen mieten massiv Lagerflächen in der EU. Am meisten in Polen
21.10.2026

Chinesische Unternehmen bauen ihre Logistikpräsenz in Europa massiv aus. Besonders Polen entwickelt sich zum zentralen Knotenpunkt für...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Achterbahnfahrt bei KI- und Tech-Aktien am Dienstag
20.10.2026

Spannung an der Wall Street: Was hinter den jüngsten Kursbewegungen steckt und welche Werte jetzt überraschen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kappa Rus: Wie Putin einen Unternehmer um sein Lebenswerk bringt
20.10.2026

Jahrelang baute ein schwedischer Unternehmer in Russland ein millionenschweres Geschäft auf. Nun nimmt ihm Wladimir Putin per Dekret die...