Unternehmen

Lidl geht unter die Möbelpacker

Der Deutsche Lebensmittel-Discounter wartet mit einer neuen Geschäftsidee auf.
08.06.2022 13:29
Lesezeit: 1 min

Lidl diversifiziert weiter: Dem großen deutschen Lebensmittel-Einzelhändler scheinen die Ideen nicht auszugehen. Nachdem der Discounter vor kurzem entschieden hat, mit vier Containerschiffen an den Start zu gehen, um den anhaltenden Lieferengpässen aus Fernost die Stirn zu bieten, wartet er jetzt mit der nächsten Geschäftsidee auf.

Ab sofort kümmert sich Lidl zusammen mit dem im Jahre 2015 gegründeten Berliner Umzugsunternehmen Movinga auch um Umzüge. Dabei brauchen Umzugswillige nur auf den Online-Shop von Lidl zu gehen und ein Umzugsangebot anfordern.

Im Detail: Die jeweiligen Daten für einen Umzug müssen in einem entsprechenden Buchungstool eingegeben werden. Zudem besteht die Möglichkeit, individuelle Leistungen wie die Möbelmontage oder einen Schwerlasttransport für besondere Güter zu buchen. Darauf erscheint in wenigen Minuten ein unverbindliches Umzugsangebot von Movinga.

Movinga ist ein auf einer digitalen Plattform basierendes Umzugsunternehmen. Es hat deutschlandweit rund 1.000 Vertragspartner, die den von Lidl und Movinga eingefädelten Umzugs-Auftrag dann abwickeln. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen über seine Partner rund 70.000 Umzüge durchgeführt.

Zum Einstand gibt´s für umzugswillige Lidl-Kunden einen speziellen Bonus. Konkret: einen Rabatt von 100 Euro und eine kostenlose Premiumversicherung. Damit – wie beide Unternehmen betonen – ein unkomplizierter Start im neuen Zuhause gelingt. Auch interessant: Kostenlose Änderungen und Stornierungen können bis 14 Tage vor Umzug vorgenommen werden.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

 

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Iran-Konflikt: 440 Kilo Uran und das iranische Atomprogramm verschärfen den Druck auf Teheran
16.05.2026

440 Kilogramm hoch angereichertes Uran sorgen weltweit für Sorge. Israel, die USA und der Iran ringen um Kontrolle, Sicherheit und...

DWN
Technologie
Technologie Anthropic entfacht den teuersten Machtkampf der KI-Branche
16.05.2026

Fast eine Billion Dollar Bewertung für einen KI-Konzern, der erst vor wenigen Jahren zum Herausforderer wurde. Anthropic will mit frischem...

DWN
Politik
Politik US-Verzicht auf Mittelstreckenwaffen in Deutschland: EU sucht Alternativen
16.05.2026

Der US-Marschflugkörper Tomahawk wird vorerst nicht in Deutschland stationiert. Die Verlegung von US-Mittelstreckenwaffen nach Deutschland...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EIB-Vizepräsident erklärt neue Sicherheitsstrategie: Warum Europas Verteidigung zunehmend von Banken abhängt
16.05.2026

Die Europäische Investitionsbank öffnet sich zunehmend der Verteidigungsfinanzierung und rückt damit näher an Europas neue...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Dynamik des US-Marktes verlangsamt sich, während Anleiherenditen steigen
15.05.2026

Erfahren Sie, welche treibenden Kräfte aktuell die Märkte bewegen und was Anleger jetzt unbedingt beachten sollten.

DWN
Politik
Politik Geheimdienstbericht: Versteckt sich Paranoider Putin wirklich in einem Bunker?
15.05.2026

Wladimir Putin steht in Russland zunehmend für ein System, das Kontrolle, Abschottung und Misstrauen zum Machtprinzip erhebt. Wie tief hat...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Berliner KI-Unternehmen Unframe will Datenchaos in Firmen ordnen
15.05.2026

Unframe will Unternehmen helfen, verstreute Informationen in nutzbare Arbeitsabläufe zu übersetzen. Im Fokus stehen Datenanalyse,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Welthandel unter Druck: Golfkrise belastet den globalen Containerverkehr
15.05.2026

Die Golfkrise verschärft die Spannungen im Containerverkehr und lenkt Handelsrouten zunehmend in Richtung Afrika. Welche Folgen hat diese...