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Gold: Warum das Edelmetall nur bedingt als Inflationsschutz taugt

Die Inflation ist zurück. Sie lässt in der Eurozone die Verbraucherpreise rasant ansteigen. Die richtige Zeit, um sein Erspartes in Gold umzuschichten? So paradox es auch klingt: Das gelbe Edelmetall eignet sich nur bedingt als Inflationsschutz, dafür umso mehr für spekulative Zwecke.
15.06.2022 13:48
Aktualisiert: 15.06.2022 13:48
Lesezeit: 1 min
Gold: Warum das Edelmetall nur bedingt als Inflationsschutz taugt
Ist Gold geeigneter als Inflationsschutz oder Spekulationsobjekt? (Foto: iStock.com/claffra) Foto: (Foto: iStock.com/claffra)

US-Starinvestor Warren Buffett ist kein Fan von Gold. Vor die Wahl gestellt zwischen dem gesamten Gold, das auf der Erde vermutet wird, und dem aktuellen Gegenwert des Edelmetalls in US-Dollar würde er letzteres wählen. Warum? Buffett erklärt: „Für sieben Billionen US-Dollar – so viel wäre das auf der Welt vermutete Gold in etwa Wert – kann man das gesamte Ackerland der USA kaufen sowie sieben Mal den Ölkonzern Exxon Mobil, und man hätte noch eine Billiarde US-Dollar übrig.“ Für Buffett ein deutlich besseres Geschäft, als einen gigantischen Goldhaufen zu besitzen, der zwar schön glänzt, aber keine laufenden Erträge abwirft.

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