Finanzen
Anzeige

Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt

Parteien und Gewerkschafter fordern immer wieder eine Vermögensabgabe. Wer sich davor schützen möchte, dem raten Experten zu einer Familienstiftung im Ausland.
04.07.2022 17:09
Aktualisiert: 04.07.2022 17:09
Lesezeit: 1 min
Wie eine Familienstiftung vor staatlicher Enteignung schützt
Eine Familienstiftung in Liechtenstein sichert bestimmte Vermögenswerte vor staatlicher Enteignung. (Foto: iStock.com/Pogonici) Foto: Pogonici

Neu ist die Idee einer Vermögensabgabe nicht: Bereits Ende der Neunziger Jahren erwägten Teile der SPD, Grüne und PDS eine Vermögensabgabe, um etwa die Kosten der Einheit zu finanzieren. Im Jahr 2012 erstellte der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags zwei Gutachten zur Frage, ob eine einmalige Vermögensabgabe mit dem deutschen und dem europäischen Recht vereinbar sei. Kurz darauf brachten die Grünen einen Gesetzentwurf für eine Vermögensabgabe im Bundestag ein, der aber abgelehnt wurde.

Im Jahr 2020 fertigte der Wissenschaftliche Dienst ein Gutachten an, ob eine Corona-Vermögensabgabe verfassungskonform sei. Die Autoren bezweifelten dies. Auch der Wissenschaftliche Beirat des Bundesfinanzministeriums warnte in einem Gutachten vom März 2021 vor „erheblichen wirtschaftlichen Schäden“, weil das Vertrauen von Sparern und Investoren erschüttert würde. Außerdem seien die Erhebungskosten hoch.

Jetzt kocht die Diskussion erneut hoch.Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.


DWN
Finanzen
Finanzen Marktbericht: „Böse Überraschung“, während der KI-Ausverkauf anhält
17.07.2026

Turbulenzen an den Märkten: Erfahren Sie, welche Kräfte den Technologiesektor jetzt bewegen und wie Experten die Lage einschätzen.

DWN
Politik
Politik Leihmutterschaft: CDU-Politiker fordert Spahns Rücktritt
17.07.2026

Die CDU ist strikt gegen eine Zulassung von Leihmutterschaften. Dass ihr Frontmann im Bundestag nun privat einen anderen Weg gegangen ist,...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Upvest: Der unsichtbare Riese hinter Revolut, N26 und Co.
17.07.2026

Die Schnittstellen-Technologie von Upvest etabliert sich zusehends zum Standard im europäischen Wertpapierhandel. Nach N26 und Revolut...

DWN
Finanzen
Finanzen Mercedes-Aktie: Autobauer investiert eine Milliarde Euro in Ungarn – Strategie gegen chinesische Konkurrenz?
17.07.2026

Mercedes hat eine Milliarde Euro in Ungarn investiert. Nach dem Ausbau soll das Werk in Kecskemét jährlich mehrere hunderttausend Autos...

DWN
Politik
Politik EU-Kritik an Deutschland: Mängel bei Pressefreiheit und Lobby-Transparenz
17.07.2026

Rüge aus Brüssel für die Bundesregierung: Im neuen Rechtsstaatsbericht bescheinigt die EU-Kommission Deutschland anhaltende Defizite....

DWN
Politik
Politik Bahn und Länder im Streit: Netzagentur erzwingt Platz für Fernverkehrs-Konkurrenz
17.07.2026

Ein Machtwort mit Folgen für das deutsche Schienennetz: Die Bundesnetzagentur zieht ihren vorläufigen Beschluss durch und verpflichtet...

DWN
Technologie
Technologie Chinas KI-Vorstoß: Moonshot AI setzt US-Giganten wie OpenAI unter Druck
17.07.2026

China startet seinen Angriff auf die globale KI-Spitze. Mit dem Start-up Moonshot AI bringt das Land ein neues Modell auf den Markt, das es...

DWN
Politik
Politik Kurskorrektur in Brüssel: EU-Kommission plant Lockerung beim Emissionshandel
17.07.2026

Um Europas Unternehmen angesichts hoher Energiepreise und internationaler Konkurrenz zu entlasten, will die EU-Kommission das zentrale...