Finanzen
Anzeige

Zinswende: Treibt uns die Fed in den Crash?

Unser neues Magazin ist da. Erfahren Sie alles über die aktuelle Zinswende: Historisches, Probleme, Risiken - aber auch, wie Sie als Anleger sich schützen können.
18.08.2022 17:07
Aktualisiert: 18.08.2022 17:07
Lesezeit: 2 min
Zinswende: Treibt uns die Fed in den Crash?
Fed-Chef Jerome Powell hat die sukzessive Erhöhung des Leitzins beschlossen. (Foto: dpa) Foto: Susan Walsh

Liebe Leserinnen und Leser,

die amerikanische Zentralbank hat mit der Zinswende ihre seit vielen Jahren verfolgte ultralockere Geldpolitik beendet und einen Straffungskurs eingeleitet. Mit Leitzinsanhebungen und dem Abbau von Vermögenspositionen in der Bilanz sollen die Finanzierungsbedingungen verschärft und so der inzwischen unangenehm hohen Inflation der Wind aus den Segeln genommen werden.

Die dadurch angestoßene „Verteuerung des Geldes“ im Dollar-Raum bleibt allerdings nicht auf diesen beschränkt, sondern hat in irgendeiner Form Auswirkungen auf nahezu alle Staaten, Unternehmen und Bürger auf der Welt. Denn der US-Dollar ist nicht irgendeine Währung, sondern die im internationalen Handel präferierte Weltleitwährung – und der Dollarraum bleibt der mit Abstand größte und liquideste Finanzmarkt der Welt, der Kapital aus allen Ecken der Welt anzieht.

Die Zinswende der Federal Reserve wird die „Spielregeln“ auf den Finanzmärkten ändern und zu Gewinnern und Verlierern führen, wobei hier die Grenzen fließend sind und Gewinner der steigenden Zinsen oder des erstarkenden Dollars in anderer Weise auch zu den Verlierern zählen könnten.

Wirklich problematisch dürfte es für die zahlreichen Entwicklungsländer werden, deren Wohlstand und finanzielle Schlagkraft bei weitem noch nicht an jene der Industrieländer heranreicht. Sie blicken mit Sorge auf die weiteren Entscheidungen der US-Notenbank und den starken Dollar, der sie in Bedrängnis bringen könnte.

Da wir aber in einer hochgradig vernetzten Welt leben, könnte eine in Asien oder Afrika ausbrechende Finanzkrise auch ganz unmittelbare, schwerwiegende Folgen für uns in Deutschland und Europa haben.

Lesen Sie im aktuellen Magazin, welche Risiken bestehen, aber auch, welche Chancen sich wachsamen Bürgern und Anlegern eröffnen – exklusiv für unsere Premium-Kunden. Schreiben Sie uns bei Interesse gern an hier an.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen,

Nicolas Dvorak

Stellvertretender Chefredakteur


DWN
Finanzen
Finanzen Hin und Her macht Taschen leer: Wenn Emotionen den Markt treiben
03.05.2026

Die Börse zittert – nicht wegen Fakten, sondern wegen Stimmungen. Tweets, Schlagzeilen und kurzfristige Impulse treiben Kurse in...

DWN
Finanzen
Finanzen Kunst als alternative Geldanlage: Warum Einsteiger oft klein beginnen müssen
03.05.2026

Der Aufbau einer Sammlung wirkt für viele komplex und exklusiv, doch zunehmend rücken auch erschwingliche Objekte als alternative...

DWN
Finanzen
Finanzen V2G für E-Autos: Wie Fahrzeughalter am Strommarkt verdienen könnten
03.05.2026

E-Autos könnten mit V2G künftig stärker in das Stromnetz eingebunden werden und Besitzern neue Einnahmen ermöglichen. Welche Hürden...

DWN
Politik
Politik Energiepreise: EU erlaubt mehr Staatshilfen für Industrie und Landwirte
03.05.2026

Die Industrie ächzt unter hohen Energiepreisen, Landwirte sorgen sich mit Blick auf Düngemittel. Die EU-Staaten dürfen ihnen deshalb...

DWN
Panorama
Panorama Kultfahrzeuge aus der DDR: Warum Trabant, Wartburg und Simson weiterleben
03.05.2026

Einst ausgemustert, heute begehrt: Fahrzeuge aus der DDR gelten als Kultobjekte mit wachsender Fangemeinde. Doch hinter dem nostalgischen...

DWN
Finanzen
Finanzen Stagflationsschock: EU warnt vor Finanzkrise durch milliardenschwere Energiepreisbremsen
03.05.2026

Die EU-Kommission warnt vor einer Finanzkrise infolge des Irankriegs. Grund sind die um 60 Prozent gestiegenen Energiepreise und drohende...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Haushalt vor Neuordnung: Europäischer Rechnungshof zweifelt an Reform
02.05.2026

Der geplante EU-Haushalt stellt die Finanzordnung der Europäischen Union vor einen tiefen Umbau und ruft den Europäischen Rechnungshof...

DWN
Politik
Politik Island wägt EU-Beitritt neu ab: Fischerei wird zum Schlüsselthema
02.05.2026

Die EU verstärkt ihre Annäherung an Island und bringt dabei insbesondere die Fischereiregeln erneut in die politische Debatte ein....