Technologie
Anzeige

Cyber-Sicherheit: Privatsphäre und Schutz gehen jeden an

Der Krieg in der Ukraine hat das Thema Cyber-Sicherheit wieder auf die Agenda der politischen Verantwortlichen gebracht. Die Sorge ist groß, dass Wladimir Putin auch auf diesem Gebiet aktiv wird. Doch: Unternehmen wie Privatpersonen können selbst viel für den eigenen Schutz tun.
19.08.2022 11:57
Aktualisiert: 19.08.2022 11:57
Lesezeit: 3 min

Die Gefahr von Cyberangriffen hat seit der russischen Invasion in der Ukraine nach den Worten von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) stark zugenommen. Es würden permanent Schwachstellen in Deutschland abgescannt, sagte Faeser Anfang August bei einem Besuch im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. „Das ist seit dem Angriffskrieg Putins massiv gestiegen, so dass wir eine erhöhte Cyberaktivität bemerken, der wir was entgegensetzen müssen", zitiert die dpa die Ministerin. „Bislang hatten wir aus meiner Sicht auch viel Glück, dass wir nicht unmittelbar Angriffsziel eines anderen Landes geworden sind.“ Gerade der Staat müsse in Krisenzeiten vollumfänglich zu jeder Zeit handlungsfähig und arbeitsfähig sein. Das BSI bündele auf diesem Feld eine hervorragende Expertise und solle deshalb zu einer Zentralstelle im Bund-Länder-Verhältnis ausgebaut werden.

Länder mit Cybersicherheit überfordert

Bereits Mitte Juli hatte die Bundesinnenministerin hierzu eine Grundgesetzänderung vorgeschlagen. Eine vergleichbare Konstruktion gibt es jetzt schon beim Bundeskriminalamt (BKA) und beim Bundesamt für Verfassungsschutz, die eng mit den jeweiligen Landesbehörden zusammenarbeiten. Die Verantwortung für Cybersicherheit liege aktuell noch bei den Ländern, das BSI könne daher bislang nur Amtshilfe leisten, so die Ministerin. Das sei angesichts der gewachsenen Bedrohung nicht mehr zeitgemäß. Die Länder seien mit dieser Aufgabe langfristig „überfordert“. Sie habe zu ihrem Vorschlag einer Grundgesetzänderung aus den Ländern auch sehr positive Signale erhalten.

In den vergangenen zwei Jahren hatten mehrere Cyberattacken auf Kliniken und staatliche Stellen für große Probleme gesorgt. Insgesamt nahm die Zahl der Angriffe, die bekanntwurden, zu, berichtet die dpa. Infolge des Cyberangriffs auf die Kreisverwaltung wurde im Landkreis Anhalt-Bitterfeld am 9. Juli 2021 der Katastrophenfall ausgerufen. Mehrere Server waren mit sogenannter Ransomware infiziert worden. Dabei werden Daten verschlüsselt. Nach der Zahlung eines Lösegelds sollten diese dann wieder freigegeben werden. Der Landkreis lehnte die Geldzahlung ab und konnte daraufhin etliche Dienstleistungen nicht mehr erbringen.

Kleine und mittlere Unternehmen sollen Förderung erhalten

Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine stellte das Bundesinnenministerium zudem weitere Maßnahmen für mehr Cybersicherheit vor. Dazu gehört die Einführung eines zentralen Videokonferenzsystems für die Bundesverwaltung, das höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht. Beim BSI soll für Unternehmen eine Plattform für den Austausch von Informationen zu Cyberangriffen entstehen. Darüber hinaus sollen Investitionen in sogenannte Cyber-Resilienzmaßnahmen bei kleinen und mittleren Unternehmen gefördert werden, wenn diese zur „kritischen Infrastruktur“ gehören – aus Branchen wie Verkehr, Ernährung, Gesundheit, Energie und Wasserversorgung.

Darauf warten sollten Unternehmen und Privatpersonen allerdings nicht. Schließlich gibt es Anbieter wie zum Beispiel CyberGhost VPN. Der Dienst gehört zu den weltweiten Marktführern bei digitaler Privatsphäre und Sicherheit und bietet solide Sicherheit zum kleinen Preis. Das ist das Ergebnis der Fachleute aus der heise-Redaktion, die den Dienst im vergangenen Jahr einem ausführlichen Test unterzogen haben. Die darin zusammengefassten Vorteile des 2004 gegründeten Unternehmens überzeugen: So umfasse das Servernetz von CyberGhost mehr als 8.700 Server in 91 Ländern, darunter Spezialserver für Gaming, Torrents sowie Streaming. Abonnenten können außerdem auf bis zu sieben Geräten gleichzeitig surfen. Apps gebe es für die gängigen Mobil- und Desktopsysteme, Konsolen sowie Smart-TVs. Auch der Zugriff auf Streamingportale ist mit CyberGhost möglich. Und das für nicht wenige User Entscheidende: „Im Vergleich zu anderen VPN-Diensten ist CyberGhost extrem günstig – sofern man zu einem längeren Abo bereit ist.“

Vertrauenswürdigster VPN-Anbieter

Das Angebot des in Rumänien – und damit außerhalb des Einflussbereichs von Überwachungsallianzen – ansässigen Dienstes überzeugt weltweit: „Wir haben mehr als 38 Millionen Menschen als Nutzer und sind stolz darauf, laut Trustpilot als vertrauenswürdigster VPN-Anbieter zu gelten“, berichtet das Unternehmen.

Die Datenschutz- und Sicherheitsvorteile von CyberGhost VPN zeigen das anschaulich. Sie verbessern die Privatsphäre eindrucksvoll. Mir nur einem Klick kann zum Beispiel die eigene IP-Adresse verborgen und die Internetverbindung verschlüsselt werden. Der Anbieter erklärt außerdem: „Unsere tokenbasierten Dedizierten IPs gewährleisten volle Privatsphäre und Sicherheit. Das von uns entwickelte System der statischen IP bietet dir die gleiche Anonymität, die du von gemeinsam verwendeten IP-Adressen gewohnt bist.“ Es gibt keine komplizierten Anleitungen – alles kann selbst erledigt werden.

Auch die App sichert die Kund:innen ab und versteckt deren Informationen vor neugierigen Blicken – selbst dann, wenn diese ein ungesichertes WLAN nutzen. Im Rahmen der Premiumfunktion können außerdem eigene Privatsphäre-Regeln erstellt werden. Hierfür stehen topaktuelle Protokolle wie WireGuard® zur Verfügung. Dies schütz unter anderem vor DNS-Domains, die für Werbeanzeigen, Tracker und Schadsoftware genutzt werden. Daneben gut zu wissen: Abos von CyberGhost VPN schützen bis zu sieben Geräte gleichzeitig und helfen, die eigene Identität und Informationen über alle Betriebssysteme und Endgeräte hinweg abzusichern. Von Laptops bis zu Desktop-PCs, Smartphones, Smart-TVs, Spielkonsolen und sogar Routern.

Quelle: CyberGhost VPN


DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Preisoffensive im Handel: Wie Sie jetzt bei Haushaltswaren und Hörbüchern kräftig sparen können
22.07.2026

Sommerzeit ist Angebotszeit: Während Verbraucher ihre Ausgaben genauer planen, überbieten sich Händler mit attraktiven Preisaktionen....

DWN
Politik
Politik NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt
22.07.2026

Die NATO rüstet auf wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch zwischen den Mitgliedstaaten liegen Welten. Während Polen und die baltischen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Lufthansa baut München zum Mega-Drehkreuz aus
22.07.2026

Die Lufthansa plant Größeres in München: Die Nummer zwei der deutschen Flughäfen soll mit einem milliardenteuren Ausbau international...

DWN
Technologie
Technologie Fabrik der Zukunft: Die vollautomatische Produktion ist ein Irrweg
22.07.2026

Die vollständig menschenleere Fabrik galt lange als Ideal der Industrie. Doch ausgerechnet leistungsfähigere KI-Systeme machen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Infrastruktur-Krise: Kommunaler Investitionsstau erreicht Rekordhoch
22.07.2026

Durch die stagnierende Wirtschaft brechen den Kommunen die Steuereinnahmen weg, während gleichzeitig die Ausgaben für Soziales massiv...

DWN
Finanzen
Finanzen Fluggastrechtereform: Das ändert sich für Millionen Reisende
22.07.2026

Wer innerhalb Europas fliegt, muss sich auf neue Regeln einstellen. Die geplante Reform verspricht mehr Transparenz und zusätzliche Rechte...

DWN
Finanzen
Finanzen BMW-Aktie: Rätsel um in Kaliningrad produzierte BMW – wie ist das möglich?
22.07.2026

Obwohl BMW seine Aktivitäten in Russland vor Jahren eingestellt hat, werden in Kaliningrad wieder SUV der Marke montiert. Die Herkunft der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft 431 Millionen Euro: So teuer ist ein Hitzetag
22.07.2026

Ein einziger Hitzetag mit mindestens 30 Grad kostet die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro – doch der größte Schaden entsteht...