Deutschland

Hacker knacken Millionen Zugangsdaten für E-Mail-Adressen

Hacker haben nach Behördenangaben rund 16 Millionen E-Mailadressen und zugehörige Passwörter gestohlen. Betroffen sind vor allem deutsche Internet-Nutzer.
21.01.2014 14:00
Lesezeit: 1 min

Hacker haben nach Behördenangaben rund 16 Millionen E-Mailadressen und zugehörige Passwörter gestohlen. Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Dienstag mitteilte, sei der Diebstahl bei der Analyse eines Botnetzes, eines Netzwerkes aus infizierten Computern, entdeckt worden. Wie die Angreifer genau an die Daten gelangten, sei unklar. Der Datenklau sei bei der Untersuchung von Botnetzen durch Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden entdeckt worden.

Das BSI hat die Webseite [www.sicherheitstest.bsi.de] eingerichtet, mittels der überprüft werden kann, ob die eigene E-Mail-Adresse betroffen ist. In diesem Fall werden die Benutzer per E-Mail benachrichtigt. Sie sollen zudem ihre Computer auf Schadsoftware untersuchen und Passwörter ändern.

Erst kürzlich wurde das Schengen-Informationssystem gehackt. Dort wanderten private Reisedaten in die Hände von Cyber-Kriminellen (mehr hier).

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...