Politik

Klitschko und Timoschenko fordern härtere Gangart des Westens

Lesezeit: 1 min
07.03.2014 10:10
Julia Timoschenko und Vitali Klitschko warnen vor einer russischen Aggression und wollen eine rasche EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Die europäischen Konservativen von Angela Merkel unterstützen die beiden Politiker aus Kiew.

Die europäischen Konservativen haben Julia Timoschenko und Vitali Klitschko eine Bühne für die Verbreitung ihrer Ansichten geboten.

Der Vorsitzende des russischen Föderationsrates rechnet zwar nicht nicht mit einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine. Doch Timoschenko und Klitschko warnen vor der russischen Gefahr.

Klitschko strebt einen möglichst raschen EU-Beitritt der Ukraine an. Angesichts des russischen Drucks auf sein Land appellierte Klitschko am Donnerstag in Dublin auf dem Treffen der europäischen Konservativen:

"Wir haben gesagt, dass wir dieses Problem auf friedliche Weise lösen wollen. Deshalb sind Verhandlungen so wichtig. Je früher die europäischen Kräfte protestieren und auf Russland Druck ausüben, um so früher kommt es zu solchen Verhandlungen. Wir wissen, dass Russland sich die Krim einverleiben und von der Ukraine trennen will."

Auch die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko, forderte den Westen auf, die Ukraine nicht alleine zu lassen. Dies werde geschehen, wenn wie geplant ein Referendum über eine Abspaltung der Krim stattfinde.

"Gut ausgerüstete russische Truppen befinden sich auf der Krim. Was für ein Referendum kann man unter der Drohung von Kalaschnikow-Gewehren durchführen? Was soll das aussagen? Wer zählt die Stimmen?"

In dem Referendum am 16. März soll die überwiegend russischstämmige Bevölkerung der Krim darüber entscheiden, ob die Krim Teil der Ukraine bleibt oder an Russland angegliedert wird. Das Regionalparlament hatte den Anschluss an Russland bereits am Donnerstag beschlossen.

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Politik
Politik Zeitungsverlage mahnen von Politik zugesagte Hilfe an
22.04.2024

Der Medienwandel kostet Zeitungshäuser viel Kraft und Geld. Von der Politik fühlen sie sich dabei im Stich gelassen. Sie erinnern die...

DWN
Immobilien
Immobilien Stabilere Aussichten für deutschen Gewerbeimmobilienmarkt nach Volatilität
22.04.2024

Die Nachfrage insbesondere nach Büros im deutschen Gewerbeimmobiliensektor war verhalten im Jahr 2023. Das Segment ist stärker als andere...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Iran-Konflikt: Israels mutmaßlicher Angriff und Teherans Machtspiele
22.04.2024

Ein möglicher israelischer Luftangriff gegen den Iran kennzeichnet die bisherige Spitze der Eskalation im Nahostkonflikt. Dennoch bleibt...

DWN
Politik
Politik Steinmeier reist mit Dönerspieß und Imbissbesitzer in die Türkei
22.04.2024

Zehn Jahre ist es her, dass ein Bundespräsident der Türkei einen Besuch abgestattet hat. Jetzt reist Frank-Walter Steinmeier an den...

DWN
Technologie
Technologie Auftakt der Hannover Messe: Industrie mahnt Reformen an
22.04.2024

In Hannover hat wieder die traditionelles Messe für Maschinenbau und Elektrotechnik begonnen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eröffnete...

DWN
Politik
Politik Parteiensympathie unterscheidet sich zwischen Stadt und Land
22.04.2024

Wie unterschiedlich ticken die Menschen politisch auf dem platten Land und in der Großstadt? Eine Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung...

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW befindet sich im „Preiskrieg" und will um Marktanteile in China kämpfen
22.04.2024

Lange war Volkswagen der Platzhirsch unter den Automobilherstellern in China. Doch nun tobt ein brutaler Wettbewerb um den Markt für...

DWN
Politik
Politik Wahlen zum EU-Parlament: Deutsche Spitzenkandidaten für Europa
22.04.2024

Als Zugpferde für den Europawahlkampf setzen in diesem Jahr viele Parteien auf altbekannte politische Gesichter. Es gibt aber auch...