Politik
Anzeige

Fluchtwährung: Wo das Geld sicher ist 

Anleger können Geldvermögen über mehrere Fremdwährungen streuen. Dabei bietet sich nicht bloß der US-Dollar an.
05.09.2022 15:19
Aktualisiert: 05.09.2022 15:19
Lesezeit: 1 min
Fluchtwährung: Wo das Geld sicher ist 
Der Schweizer Franken war im Zuge der Ukraine-Krise neben dem US-Dollar als Fluchtwährung gefragt. (Foto: iStock.com/Stadtratte) Foto: Stadtratte

Der Außenwert einer Währung reflektiert auch die Stabilität und wirtschaftlichen Aussichten eines Währungsraums. Wertet eine Währung ab, dann schätzen die Marktteilnehmer die Zukunftsaussichten anderer Währungsräume höher ein.

Es ist denn auch kein Wunder, dass der Euro im Juli erstmals seit 20 Jahren weniger also ein US-Dollar wert war. Rekordschulden, Inflation sowie der Energiekrieg mit Russland verleiteten Investoren dazu, in den Schweizer Franken oder den US-Dollar zu flüchten. Seit der Finanzkrise 2008 hat der Euro mehr als die Hälfte seines Wertes gegenüber dem US-Dollar eingebüßt.

Um sich gegen Kaufkraftverluste oder einen Eurocrash abzusichern, können auch Privatanleger Geldvermögen über mehrere Währungen streuen. Der BWL-Professor Hartmut Walz erklärt im Gespräch mit Altersvorsorge Neu Gedacht, dass er zwar nicht mit einem nahen Ende des Euros rechne. „Trotzdem rate ich auch bei Währungen zur Diversifikation und damit dazu, einen Teil der Liquiditätsreserve in Fremdwährungen anzulegen.“

Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.


DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Offshore-Windkraft vor Comeback: Energieriesen setzen wieder auf Europa
23.05.2026

Die Offshore-Windkraft hat schwere Jahre hinter sich. Jetzt wittern Energieriesen in Europa wieder Chancen, doch aus Optimismus wird nur...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft 39 Billionen Dollar Schulden: Amerikas größter Gläubiger heißt Amerika
23.05.2026

Die USA häufen alle drei Monate eine Billion US-Dollar Schulden an und zahlen inzwischen mehr als eine Billion Dollar Zinsen pro Jahr. Wer...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Mythos Fachkräftemangel beendet: Deutschlands Arbeitsmarkt bricht langfristig ein
23.05.2026

Schwache Frühjahrsbelebung, keine Trendumkehr: Der deutsche Arbeitsmarkt kippt langfristig in eine neue Massenarbeitslosigkeit. Warum es...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Fußball-WM 2026: Sporthändler hoffen auf Umsatzboom durch Trikotverkäufe – ist das realistisch?
23.05.2026

Fußball-WM als Umsatzmotor? Die Sporthändler setzen auf Fans, die nicht nur zum Public Viewing, sondern auch in die Geschäfte kommen....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Netzplan im Projektmanagement: Wie Unternehmen ihre Projekte planbar machen
23.05.2026

Der Netzplan macht im Projektmanagement sichtbar, was Bauchgefühl übersieht. Warum die Netzplantechnik 2026 wieder Konjunktur hat – und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Cupra Terramar im Test: Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens ist nur noch Erinnerung
23.05.2026

Der Cupra Terramar will nicht brav sein. Er kombiniert SUV-Format, Premium-Gefühl und sportliche Optik mit einem Benziner, der mehr kann,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Hohe Ölpreise: IEA erwartet neuen Wachstumsschub für Elektroautos
23.05.2026

Elektroautos verkaufen sich weltweit so stark wie nie zuvor. Hohe Energiepreise und die Krise im Nahen Osten könnten diesen Trend...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ökonomen ratlos: Stehen wir vor einer großen Weltwirtschaftskrise?
23.05.2026

Pessimisten warnen vor Stagflation, Optimisten vertrauen auf KI und starke Unternehmen. Die Wahrheit über die Weltwirtschaft könnte...