Finanzen
Anzeige

Kommt die Währungsreform – und wie schützen sich Anleger?

Der Euro steht unter gehörigem Druck. Was können Anleger tun, um sich gegen einen Euro-Kollaps abzusichern?
12.09.2022 23:34
Aktualisiert: 12.09.2022 23:34
Lesezeit: 1 min
Kommt die Währungsreform – und wie schützen sich Anleger?
Der Staat könnte über eine Währungsreform die D-Mark wieder einführen. (Foto: iStock.com/kanvag) Foto: kanvag

Derzeit scheint sich der perfekte Sturm an den Finanzmärkten zusammenzubrauen. Geopolitische Konflikte, Zinserhöhungen, Inflation, weiter steigende Schulden der Euro-Südländer und die Gefahr von Energieknappheit bis schlimmstenfalls einem Blackout.

Experten rechnen dennoch nicht mit einem baldigen Auseinanderbrechen des Euro. „Eine große Währungsreform in der Eurozone in den nächsten fünf bis zehn Jahren ist nicht in Sicht“, erklärt der VWL-Professor Steve Hanke gegenüber ANG. Die Wahrscheinlichkeit für eine große Reform, die Privatanleger betreffen würde, hält er für „sehr, sehr gering“.

Hanke ist ein bekannter Währungsreformer, der bereits unzählige Staaten auf der ganzen Welt beraten hat, deren Währungen aufgrund von Inflation kollabierten. Das Vertrauen in den Euro sei zwar „gering“, erklärt Hanke, besonders wegen der hohen Inflation. Dennoch rechnet er nicht mit großen Reformen. „Solche Reformen wären sehr umstritten und würden die EU in ihren Grundfesten erschüttern – ein Thema, das kein europäischer Politiker anfassen möchte“, argumentiert der Professor der John-Hopkins-Universität.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.


DWN
Finanzen
Finanzen Börsenboom treibt Reichtum der Eliten: Ist eine Vermögenssteuer überfällig?
27.05.2026

Wer mehr als 100 Millionen Dollar besitzt, gilt als superreich. In Deutschland gehören Tausende Menschen dazu - Tendenz steigend, wie eine...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Direktinvestitionen. Europas neue Angst vor China-Geld
27.05.2026

China investiert so viel wie nie in Europas Schlüsselindustrien. Ausgerechnet jetzt verschärft die EU ihre Regeln für ausländische...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Agrartechnik wird elektrisch: Ex-VW-Chef Diess will E-Traktor auf den Markt bringen
27.05.2026

Früher VW-Boss, jetzt Landmaschinen-Pionier? Herbert Diess plant einen E-Traktor mit Wechsel-Akkus für Landwirte. Diese sollen schon bald...

DWN
Politik
Politik China-Politik: Zwischen Vorsicht und Fairness - Reiches Spagat
27.05.2026

Bundeswirtschaftsministerin Reiche sucht in Peking den Dialog mit China. Doch seltene Erden, fairer Wettbewerb und die Debatte über...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Mini-Wachstum: Wirtschaftsweise senken erneut Prognose - Abschwung setzt sich fort
27.05.2026

Einen Aufschwung der deutschen Wirtschaft gibt es langfristig nicht: Der Sachverständigenrat erwartet nur noch ein Mini-Wachstum von 0,5...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tech-Börsengänge mit Rekordwerten lassen Experten zweifeln
27.05.2026

SpaceX, OpenAI und Anthropic könnten mit ihren Tech-Börsengängen neue Rekordbewertungen erreichen. Experten warnen jedoch vor Hype,...

DWN
Unternehmen
Unternehmen KI-Einführung: Erfolg entscheidet sich im Mindset, nicht im Code
27.05.2026

Bei der Implementierung von KI denken viele zunächst an die technischen und datenschutzrechtlichen Komponenten. Doch der eigentliche...

DWN
Politik
Politik Antragsloses Kindergeld aber weniger Elterngeld? Wie die Regierung für mehr Kinder sorgen will
27.05.2026

Die Geburtenrate befindet sich parallel zur Wirtschaftskrise auf einem historischen Tiefstand. Kinder rücken plötzlich in den Fokus der...