Finanzen

Bitcoin-Kurs: Bitcoin erreicht Rekordhoch mit erstmals über 124.000 Dollar

Ein Allzeithoch, das Anleger elektrisiert: Der Bitcoin durchbricht erstmals die Marke von 124.000 Dollar. Getrieben wird der Kurs von institutionellen Käufern, Hoffnungen auf Zinssenkungen – und politischen Signalen aus Washington. Doch Experten warnen: Hinter dem Höhenflug steckt mehr als nur Marktlaune.
14.08.2025 15:06
Lesezeit: 1 min

Bitcoin-Kurs steigt auf Rekordhoch: Kurs erstmals über 124.000 Dollar

Institutionelle Investoren setzen verstärkt auf die älteste und bekannteste Kryptowährung der Welt. Die höhere Nachfrage treibt den Kurs des Bitcoin, der den Markt der Digitalwährungen dominiert.

Der Bitcoin ist erstmals über die Marke von 124.000 US-Dollar gestiegen. Die älteste und bekannteste Kryptowährung der Welt kletterte im frühen Handel auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 124.517 US-Dollar (106.410 Euro). Anschließend gab der Bitcoin einen Teil der Gewinne wieder ab und fiel auf Kurse von rund 123.000 Dollar zurück.

Händler erklärten den Kursanstieg mit einer steigenden Nachfrage institutioneller Investoren. Auch Kryptowährungen profitierten von einer insgesamt freundlichen Stimmung an den Märkten mit Kursgewinnen an den US-Aktienbörsen. Mittlerweile wird fest mit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed im September gerechnet, nachdem jüngste Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt überraschend schwach ausgefallen waren.

Bitcoin: Aussicht auf fallende US-Zinsen steigert Nachfrage

"Als Zünglein an der Waage fungiert die Zuversicht auf sinkende Kapitalmarktzinsen jenseits des Atlantiks", kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research. Da der Bitcoin keine Marktzinsen abwirft, sorgt die Aussicht auf fallende US-Leitzinsen für eine stärkere Nachfrage nach Kryptowährungen.

Die Marktkapitalisierung des Bitcoin liegt nach dem jüngsten Kursanstieg einer Aufstellung des Anbieters CoinMarketCap zufolge bei rund 2,5 Billionen Dollar. Der Bitcoin dominiert damit weiter den Markt der Digitalwährungen. Dieser erreicht derzeit einen Gesamtwert von knapp 4,2 Billionen Dollar.

Pläne der US-Regierung beflügeln den Bitcoin

Seit Jahresbeginn hat der Bitcoin fast 32 Prozent an Wert gewonnen. Als einer der stärksten Kurstreiber gilt die kryptofreundliche US-Regierung unter Donald Trump. Der bezeichnete sich selbst als "Krypto-Präsident" und setzte sich für eine Regulierung ein, die der Kryptobranche zugutekommt.

Zuletzt hatten Pläne der US-Regierung dem Bitcoin Auftrieb verliehen, das System der privaten Altersvorsorge für riskante Anlagen in Digitalwährungen zu öffnen. Trump hatte Behörden angewiesen, die Richtlinien für den verantwortungsvollen Umgang mit den Anlagen zu überprüfen und für die Aufnahme alternativer Investment-Optionen zu überarbeiten.

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