Wirtschaft
Anzeige

Die Wurzeln des deutschen Niedergangs

Die gegenwärtige Krise ist nur die Spitze des Eisberges. Sie verdeckt den Blick auf zahlreiche, seit langem wirkende Ursachen der De-Industrialisierung. Doch wichtiger ist: Was tun?
18.10.2022 07:31
Aktualisiert: 18.10.2022 07:31
Lesezeit: 1 min
Die Wurzeln des deutschen Niedergangs
Viele Unternehmen planen schon längerfristig, Energie zu sparen, z.B. mit Solarzellen auf Fabrikdächern. (Foto: dpa) Foto: Martin Schutt

Im Zuge der gegenwärtigen Energie-Krise müssen immer mehr deutsche Unternehmen ihre Produktion drosseln oder diese sogar ganz einstellen. Ein Niedergang scheint unausweichlich. Andere Firmen versuchen, Fabriken und Produktionskapazitäten ins Ausland zu verlagern.

Die beispiellosen Preissteigerungen für Erdgas und Elektrizität bringen aber nicht nur Unternehmen, sondern auch die Bürger in finanzielle Bedrängnis. Vielleicht noch wichtiger: Insbesondere die Erdgas-Knappheit versetzt zahlreichen nachgelagerten Branchen in Deutschland einen Schlag, die auf Nebenerzeugnisse oder Derivate des Grundstoffes angewiesen sind, wie etwa die Düngemittelhersteller, Brauereien oder die Chemiebranche.

Acht Wurzeln der De-Industrialisierung

Angesichts der akut drängenden Probleme wird leicht übersehen, dass der Nährboden für die De-Industrialisierungstendenzen schon vor vielen Jahren gelegt wurde. Im Folgenden soll deshalb kurz auf die acht bedeutsamsten Entwicklungen eingegangen werden, die im Nachhinein betrachtet in ihrer konkreten Ausgestaltung als strategische Fehlentwicklungen bezeichnet werden müssen.


DWN
Finanzen
Finanzen Fiskalischer Spitzenreiter: Wie Deutschland seinen Bürgern am meisten abknöpft
06.07.2026

Eine Analyse zur Steuerbelastung in Europa zeigt für das Jahr 2026 eine bittere Wahrheit für deutsche Steuerzahler: Die Bundesrepublik...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Aufhebungsvertrag wegen Personalabbau: Die wichtigsten Fakten
05.07.2026

Personalabbau ist auf Grund der schlechten wirtschaftliche Lage derzeit für viele Unternehmen ein Thema. Maßnahmen sind häufig...

DWN
Politik
Politik AfD-Parteitag in Erfurt: Massiver Protest gegen die AfD - Spitzenduo bestätigt
05.07.2026

Die AfD hat ihr Spitzenduo Weidel-Chrupalla wiedergewählt. In der zweiten Reihe gibt es neue Gesichter. Vom Protest vor der Halle sahen...

DWN
Finanzen
Finanzen Manchester United, BVB und Juventus: Wenn Fußballklubs an die Börse gehen
05.07.2026

Fußball und Kapitalmarkt wirken auf den ersten Blick wie getrennte Welten. Doch mehrere europäische Klubs sind börsennotiert, darunter...

DWN
Finanzen
Finanzen Interview: Ich lebe in Japan und investiere
05.07.2026

Dita Vārna Yoshimura lebte lange von Gehalt zu Gehalt, dann entdeckte sie durch ihren Mann die Börse. Heute investiert die Lettin aus...

DWN
Finanzen
Finanzen Altersvorsorgedepot: Brauchen wir das wirklich? Oder gibt es bessere Alternativen?
05.07.2026

Die Reform der staatlich geförderten privaten Altersfürsorge ist beschlossen – das Altersvorsorgedepot kommt ab 2027. Dann wird das...

DWN
Technologie
Technologie Cybersicherheit braucht weniger Angst und mehr Wissen
05.07.2026

Es ist an der Zeit, dass wir aufhören, Cybersicherheit als Weltuntergang zu verkaufen. Wir sollten sie stattdessen als Teil der...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuererhöhung: Steuer auf Spirituosen soll Anfang 2027 steigen
05.07.2026

Hochprozentige alkoholische Getränke sollen zum 1. Januar 2027 höher besteuert werden. Welche Mehreinnahmen im Zuge der Steuererhöhung...