Wirtschaft
Anzeige

Panama-Kanal – Meilenstein der Ingenieurskunst und Lebensader des Welthandels

Der Panama-Kanal ist die zweitwichtigste Schifffahrtsstraße der Welt. Zum 100-jährigen Bestehen sollte der Ausbau fertiggestellt werden, damit die immer größer werdenden Containerschiffe den Kanal auch künftig passieren können – dabei wäre der Ausbau beinahe gescheitert.
Autor
22.01.2023 08:36
Lesezeit: 1 min
Panama-Kanal – Meilenstein der Ingenieurskunst und Lebensader des Welthandels
Der Bau des Panama-Kanals war ein wahres Mammut-Projekt. (Foto: Dr. Jürgen Tenckhoff/iStock) Foto: Dr. Jürgen Tenckhoff

Die Vorbereitungen zum Bau des Panama-Kanals begannen bereits 1880, zunächst unter französischer Leitung und dann später durch die Vereinigten Staaten sowie diverse Aktiengesellschaften. Ziel des Megaprojekts war es, eine Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik zu schaffen und somit mehrere Tausend Seemeilen einzusparen. Bis dahin mussten Schiffe, die vom Atlantik in den Pazifik wollten, den langen und schwierigen Umweg über die Magellanstraße zwischen dem südlichsten Zipfel Südamerikas und Feuerland nehmen oder den noch längeren Weg um das Kap Hoorn.

Panama-Kanal-Ausbau in Gefahr

Als der stellvertretende Verwalter des Panamakanals, Manuel Benítez, 2014 vor die Presse trat, um Rede und Antwort zu stehen, hatte er nicht nur Grund zur Freude. Eigentlich hätte Benítez gern verkündet, dass pünktlich zum 100-jährigen Bestehen des Panama-Kanals der Ausbau fertiggestellt ist und nun auf die immer größer werdenden Fracht- und Tankschiffe eingestellt ist.

Stattdessen verzögerte sich die Fertigstellung des Megaprojekts und stand sogar auf der Kippe. Die Bauarbeiten lagen 2014 zwischenzeitlich komplett auf Eis. Ein teurer Rechtsstreit zwischen der Regierung Panamas und dem Baukonsortium über eine unvorhergesehene Kostenexplosion zeichnete sich da bereits ab. Und dann war da noch die drohende Konkurrenz am Horizont.


DWN
Politik
Politik Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur
15.07.2026

Der US-Präsident droht dem Iran erneut mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke. Ob die iranische Führung einlenkt und Verhandlungen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Russische Wirtschaft: China legt den Kreml an die technologische Leine
15.07.2026

Russland pumpt Milliarden in seine Rüstungsindustrie, doch die Wirtschaft schrumpft, die Inflation steigt und die Devisenreserven...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinas Wirtschaft gerät ins Stocken: Experten zweifeln an den Zahlen
15.07.2026

Chinas Wirtschaft wächst weiter, doch hinter den offiziellen Zahlen zeigen sich immer tiefere Risse. Während Exporte und KI die...

DWN
Finanzen
Finanzen ASML-Aktie überrascht mit starken Quartalszahlen
15.07.2026

Die ASML-Aktie setzt ihren Höhenflug fort: Der Chipausrüster hebt nach überraschend starken Quartalszahlen erneut seine Prognose an und...

DWN
Finanzen
Finanzen Aktienrenditen: Warum die Rekordbörsen zur Gefahr werden
15.07.2026

Die Börsen steigen, die Rekorde fallen und künstliche Intelligenz treibt die Kurse weiter nach oben. Doch je höher die Bewertungen...

DWN
Finanzen
Finanzen Paypal-Aktie: Stripe und Advent wollen Bezahldienst kaufen
15.07.2026

Die angeschlagene Paypal-Aktie rückt plötzlich wieder ins Rampenlicht: Ein milliardenschweres Übernahmeangebot von Stripe und Advent...

DWN
Panorama
Panorama EU schrumpft: Europa verliert Millionen Einwohner
15.07.2026

Europa steuert auf einen historischen Bevölkerungsrückgang zu, gleichzeitig steigt die Lebenserwartung auf ein Rekordniveau. Warum diese...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Fahrermangel: Europas Lieferketten droht der Kollaps
15.07.2026

Eine halbe Million Lkw-Fahrer fehlen in Europa, allein in Deutschland sind rund 120.000 Stellen unbesetzt. Besonders kleine Speditionen...