Wirtschaft

Panama-Kanal: Behörden müssen Verkehr deutlich einschränken

Die Betreiber des Panama-Kanals, eines der wichtigsten Nadelöhre des Welthandels, müssen den Verkehr deutlich reduzieren.
01.11.2023 10:07
Aktualisiert: 01.11.2023 10:07
Lesezeit: 1 min
Panama-Kanal: Behörden müssen Verkehr deutlich einschränken
Die Betreiber des Panama-Kanals, eines der wichtigsten Nadelöhre des Welthandels, müssen den Verkehr deutlich reduzieren. (Foto: istockphoto.com/Tiago_Fernandez) Foto: Tiago_Fernandez

Der Schiffsverkehr auf dem Panama-Kanal wird wegen anhaltender Trockenheit in der zentralamerikanischen Region weiter eingeschränkt. Die tägliche Höchstzahl der buchbaren Durchfahrten werde ab Freitag auf zunächst 25 reduziert, teilte die Panama-Kanal-Behörde mit. Derzeit sind es 32, nach einer zuvor angekündigten Reduzierung ab Mittwoch nur noch 31.

Doch die Kanal-Behörde machte die Schifffahrt in ihrem jüngsten Hinweis auf noch kräftigere Einschnitte gefasst: Die Buchungs-Slots werden demnach schrittweise weiter sinken, von Anfang Februar dann auf 18 Durchfahrten pro Tag. Die 80 Kilometer lange künstliche Wasserstraße zwischen Atlantik und Pazifik ist für den Welthandel zentral, gilt aber als Nadelöhr.

Eine ausgeprägte Trockenheit führte zuletzt bereits zu Einschränkungen bei der Durchfahrt. So wurde auch der Tiefgang der Schiffe begrenzt, was geringere Kapazitäten für die Beladung zur Folge hat.

Der Panama-Kanal ist vor allem wichtig für den Waren-Transport von Asien in die USA. Über 40 Prozent der Container, die von Nordostasien zur Ostküste der USA verschifft werden, passieren normalerweise den Kanal. Außerdem ermöglicht er einen schnelleren Transport von US-Gütern nach Asien und an die südamerikanische Pazifikküste. Für die deutsche Wirtschaft hat der Panama-Kanal Experten zufolge im Vergleich zum Suez-Kanal eine geringere Bedeutung.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Steigende Ausschüttungen: Diese Dividendenaktien gelten als besonders robust
03.05.2026

Dividendenaktien mit jahrzehntelang steigenden Ausschüttungen gelten als stabiler Baustein für langfristige Anleger. Doch wie sinnvoll...

DWN
Politik
Politik AfD bei 28 Prozent - vor der Union: 76 Prozent mit Bundesregierung unzufrieden
03.05.2026

Bald ein Jahr ist Schwarz-Rot im Amt, doch innerhalb der Bevölkerung herrscht wenig Optimismus für die Zukunft der Koalition. Und was...

DWN
Finanzen
Finanzen Hin und Her macht Taschen leer: Wenn Emotionen den Markt treiben
03.05.2026

Die Börse zittert – nicht wegen Fakten, sondern wegen Stimmungen. Tweets, Schlagzeilen und kurzfristige Impulse treiben Kurse in...

DWN
Finanzen
Finanzen Kunst als alternative Geldanlage: Warum Einsteiger oft klein beginnen müssen
03.05.2026

Der Aufbau einer Sammlung wirkt für viele komplex und exklusiv, doch zunehmend rücken auch erschwingliche Objekte als alternative...

DWN
Finanzen
Finanzen V2G für E-Autos: Wie Fahrzeughalter am Strommarkt verdienen könnten
03.05.2026

E-Autos könnten mit V2G künftig stärker in das Stromnetz eingebunden werden und Besitzern neue Einnahmen ermöglichen. Welche Hürden...

DWN
Politik
Politik Energiepreise: EU erlaubt mehr Staatshilfen für Industrie und Landwirte
03.05.2026

Die Industrie ächzt unter hohen Energiepreisen, Landwirte sorgen sich mit Blick auf Düngemittel. Die EU-Staaten dürfen ihnen deshalb...

DWN
Panorama
Panorama Kultfahrzeuge aus der DDR: Warum Trabant, Wartburg und Simson weiterleben
03.05.2026

Einst ausgemustert, heute begehrt: Fahrzeuge aus der DDR gelten als Kultobjekte mit wachsender Fangemeinde. Doch hinter dem nostalgischen...

DWN
Finanzen
Finanzen Stagflationsschock: EU warnt vor Finanzkrise durch milliardenschwere Energiepreisbremsen
03.05.2026

Die EU-Kommission warnt vor einer Finanzkrise infolge des Irankriegs. Grund sind die um 60 Prozent gestiegenen Energiepreise und drohende...