Wirtschaft

Ifo-Institut: Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft auf Talfahrt

In der ostdeutschen Wirtschaft trübt sich die Stimmung weiter ein. Die Indizes des Ifo-Instituts sinken auf breiter Front.
09.01.2024 11:45
Aktualisiert: 09.01.2024 11:45
Lesezeit: 1 min
Ifo-Institut: Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft auf Talfahrt
Sachsen-Anhalt, Bitterfeld-Wolfen: In der Pamo Reparaturwerk GmbH, einer Firma der Partzsch Unternehmensgruppe Döbeln, arbeiten Mitarbeiter an Statoren für Elektromotoren und Generatoren. (Foto: dpa) Foto: Waltraud Grubitzsch

Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft ist weiter auf Talfahrt. Wie das ifo-Institut am Dienstag in Dresden mitteilte, sank der Geschäftsklimaindex im Dezember von 90,6 Punkte auf 88,6 Punkte. Die Wirtschaft beurteilt ihre aktuelle Lage schlechter, und auch ihre Erwartungen für die nächsten Monate sanken deutlich.

Nach Angaben des Institutes kühlte sich das Geschäftsklima im Dienstleistungssektor merklich ab. Demnach senkten die befragten Dienstleistungsunternehmen sowohl ihre Einschätzung bezüglich der aktuellen Geschäftslage als auch ihre Geschäftserwartungen deutlich.

Auch im Handel fiel der Geschäftsklimaindex im Dezember erheblich. Während die Entwicklung im Großhandel im Vergleich zum Vormonat drastisch schlechter war, verschlechterte sich die Stimmung bei den Einzelhandelsunternehmen nur leicht.

Ähnlich wurde die Situation im Bauhauptgewerbe bewertet. Auch hier habe sich das Geschäftsklima im Dezember abgekühlt. Demnach bewerteten die befragten Bauunternehmen ihre momentane Geschäftssituation etwas schlechter als im November. Zudem blickten sie spürbar pessimistischer auf ihren zukünftigen Geschäftsverlauf.

Lesen Sie dazu: Kahlschlag in der Baubranche - zehntausende Arbeitsplätze gefährdet

Das Ifo-Geschäftsklima Ostdeutschland basiert auf etwa 1700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels und des Bauhauptgewerbes. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.

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