Politik

EU-Kapitalmarktunion: Warum kleine Staaten um ihre Finanzmacht kämpfen

Die EU will ihren Kapitalmarkt neu ordnen und zentrale Aufsichtsrechte nach Paris verlagern, während kleinere Staaten den Verlust ihrer Finanzhoheit fürchten. Die Kommission verspricht effizientere Regeln, niedrigere Kosten und mehr Wettbewerb, doch die Reform wirft einen scharfen Blick auf alte Machtachsen in Europa. Nun entscheidet sich, ob die Union ihre Zersplitterung überwindet oder sich in einem jahrelangen Streit über Kontrolle, Standortvorteile und Einfluss festfährt.
21.12.2025 11:00
Lesezeit: 2 min
EU-Kapitalmarktunion: Warum kleine Staaten um ihre Finanzmacht kämpfen
Die Portugiesin Maria Luis Albuquerque spricht bei ihrer Anhörung im Europäischen Parlament in Brüssel. (Foto: dpa) Foto: Virginia Mayo

Im Folgenden:

  • Warum kleine Staaten den Umbau der europäischen Aufsicht fürchten.
  • Wie Paris zum neuen Machtzentrum des Kapitalmarkts werden könnte.
  • Welche Interessen den Widerstand gegen die Aufsichtsreform antreiben.

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