Wirtschaft

IFA plant zum 100. Geburtstag mit rund 1.800 Ausstellern

In rund einer Woche startet die IFA, Deutschlands größte Messe für Unterhaltungselektronik. Rund 1.800 Aussteller werden zum 100. Geburtstag der Messe erwartet - in weiter schwierigem Marktumfeld.
31.08.2024 14:57
Aktualisiert: 01.09.2024 15:00
Lesezeit: 1 min

Zum 100. Geburtstag der IFA, der Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte in Berlin, bleibt die Lage der Branche angespannt. Der Markt für Verbraucherelektronik verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 in Deutschland ein Umsatzvolumen von rund 20,9 Milliarden Euro, wie die IFA-Veranstalter mitteilten. „Dies entspricht einem Rückgang um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“

Nachdem die Umsätze bei Elektronikprodukten und Hausgeräten während der Corona-Krise stark gestiegen waren, gehe die Nachfrage seit 2023 wieder zurück, sagte die Geschäftsführerin der gfu Consumer & Home Electronics, Sara Warneke. Dem Unternehmen gehören die Markenrechte an der IFA.

Bryan Adams als Konzerthöhepunkt auf der IFA

Zum einen würden Verbraucher nun wieder stärker nach anderen Produkten umsehen, erklärte sie. Aber auch der schleppende Wohnungsbau wirke sich auf den Markt aus, weil mit weniger Wohnungen auch weniger Unterhaltungs- und Elektrogegenstände gekauft würden.

Rund 1.800 Aussteller erwarten die Veranstalter zur diesjährigen IFA vom 6. bis zum 10. September in Berlin sowie mehr als 182.000 Besucherinnen und Besucher. Neben den Präsentationen der Branche ist auch ein umfangreiches musikalisches Rahmenprogramm geplant. Ein Höhepunkt dürfte dabei das Auftaktkonzert des US-Musikers Bryan Adams im IFA-Sommergarten werden. Auch Podcaster und Musiker Olli Schulz sowie Moderator Jan Böhmermann werden erwartet.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Energie-Startup Enpal löst Kundenservice auf: Massenentlassung ohne Vorwarnung
04.04.2026

Das hoch bewertete Berliner Energie-Startup Enpal, Marktführer in Deutschland für Photovoltaik-Anlagen sowie Wärmepumpen, hat knapp 100...

DWN
Panorama
Panorama Handarbeit am Limit: Das Rätsel um die roten Roben an den obersten Gerichtshöfen
04.04.2026

Jeder kennt sie aus den Nachrichten, doch kaum jemand weiß, wie schwer sie zu bekommen sind. Die roten Roben unserer Bundesrichter sind...

DWN
Finanzen
Finanzen Wird die EZB die Zinsen anheben? Investoren und Banken sind sich uneins
04.04.2026

Die meisten Anleger sind davon überzeugt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen in diesem Jahr anheben wird. Banken sind da...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Die digitale Zwangsjacke kommt: Warum Mittelständler ihre IT umbauen müssen
04.04.2026

Von E-Rechnung über KI-Haftung bis zu strengeren Nachhaltigkeitsregeln: Auf deutsche Unternehmen kommen zahlreiche neue Vorschriften zu....

DWN
Unternehmen
Unternehmen BMW i3 im Test: Angriff auf Tesla und China mit neuer Elektrostrategie
04.04.2026

Elektroautos galten lange als Kompromiss aus Reichweite und Ladezeit. Der neue BMW i3 stellt diese Logik infrage und zeigt, wie schnell...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Künstliche Intelligenz in der Führung: Warum Empathie zur Mangelware wird
04.04.2026

Künstliche Intelligenz schreibt E-Mails, analysiert Daten und simuliert sogar Mitgefühl. Doch ausgerechnet in der Führungsetage droht...

DWN
Panorama
Panorama WhatsApp Link-Vorschau: Verstecktes Datenschutzrisiko – was Nutzer wissen sollten
04.04.2026

Die praktische Link-Vorschau bei WhatsApp spart Zeit und Klicks im Alltag. Doch im Hintergrund könnten sensible Informationen übertragen...

DWN
Politik
Politik Referendum mit Signalwirkung: Schweiz debattiert über Bevölkerungsgrenze
04.04.2026

Die Schweiz stimmt im Juni über eine Begrenzung der Bevölkerung auf zehn Millionen Menschen ab. Ist das ein radikaler Sonderweg oder...