Unternehmen

VW verkauft weniger Autos in China

VW verkauft weniger Autos. Sorgen bereitet dem Konzern vor allem der wichtige Absatzmarkt China. Sinkende Zahlen bei E-Autos und die VW-Tochter Audi belasten die Bilanz im Reich der Mitte.
14.01.2025 12:30
Aktualisiert: 14.01.2025 12:30
Lesezeit: 1 min

Volkswagen hat im vergangenen Jahr weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Weltweilt lieferte der Konzern 9,03 Millionen seiner Fahrzeuge aller Konzernmarken an die Kunden aus, was einen Absatzrückgang um 2,3 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Das selbst gesteckte Ziel von zuletzt 9 Millionen Auslieferungen wurde damit dennoch knapp erreicht. Besonders in China kämpft VW mit Absatzeinbußen. Als Grund gab der Konzern am Dienstag den harten Konkurrenzkampf im Reich der Mitte an - schwer wiegen vor allem die schlechten Audi-Zahlen.

VW setzt in China 1o Prozent weniger Autos ab - weltweiter Rückgang bei E-Autos

Die Hiobsbotschaft flatterte am Dienstag rein: Auf dem für VW so wichtigen Absatzmarkt China gingen die Verkäufe um fast 10 Prozent zurück. Der hohe Konkurrenzdruck - vor allem E-Autos - macht den Wolfsburgern in China schwer zu schaffen. In Westeuropa blieb der Absatz mit minus 0,4 Prozent im Vergleich fast stabil. Zulegen konnte der Konzern auf anderen Märkten, etwa in Nord- (plus 6 Prozent) und Südamerika (plus 15 Prozent). Einen Rückgang gab es insgesamt bei den Verkaufszahlen von E-Autos. Weltweit wurden im vergangenen Jahr knapp 745.000 Elektromodelle von VW ausgeliefert - 3,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

VW: Schlechte Audi-Zahlen verdunkeln die Bilanz - Seat und Skoda mit Zuwächsen

Vor allem das schwache Abschneiden von Audi drückte auf die Bilanz. Die Ingolstädter VW-Tochter hatte zum Wochenanfang einen Verkaufseinbruch um 12 Prozent vermeldet. Die Kernmarke Volkswagen Pkw verkaufte sich um 1,4 Prozent weniger, der Sportwagenbauer Porsche AG bilanzierte sogar 3 Prozent weniger Absatz. Umsatzsteigerungen meldeten dagegen Seat/Cupra (plus 7,5 Prozent) und Skoda (6,9 Prozent). Bei den Marken der Nutzfahrzeugholding Traton, wozu die Marken MAN, Scania, International und VW Truck & Bus gehören, gingen die Verkäufe auf Jahressicht um 1,2 Prozent auf 334.200 Fahrzeuge zurück.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Online-Broker-Vergleich: Die besten Aktiendepots für Anleger – Tipps zur Anbieterauswahl

Ein Online-Broker-Vergleich beginnt beim Wertpapierdepot: Ein Depot ist die Eintrittskarte zur Börse, nur mit einem Depot können Anleger...

 

DWN
Finanzen
Finanzen US-Märkte im Überblick: Wall Street schließt im Minus, während sich der Anleiheausverkauf fortsetzt
28.09.2026

Spannung an den Finanzmärkten: Erfahren Sie, welche entscheidenden Faktoren die Wall Street heute in Atem hielten.

DWN
Politik
Politik Geran-5: Wie die Ukraine auf Russlands schnelle Drohne reagiert
28.09.2026

Russlands schnelle Angriffsdrohnen stellen die ukrainische Luftverteidigung vor ein neues Problem. Während ältere Geran-5-Modelle...

DWN
Politik
Politik Europa schließt Fabriken und träumt von strategischer Autonomie
28.09.2026

Da es keine Antwort auf die heute und jetzt hohen Energiepreise gibt, zu denen auch die Politik der EU beigetragen hat, verkauft Ursula von...

DWN
Politik
Politik Verteidigungsfähigkeit: Bericht zu Verteidigungsbereitschaft der EU offenbart Lücken
28.09.2026

Signifikante Lücken bei der Luftverteidigung, bei Drohnen und bei Munitionsbeständen: Vor dem Treffen der europäischen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliardeninvestition richtet Hunderte Satelliten auf Putin
28.09.2026

Die finnische Satellitenfirma Iceye spielt bereits eine wichtige Rolle für die Ukraine und ihre Angriffe auf russische Ziele. Nun will das...

DWN
Politik
Politik Erneuerbare Energien: Solarstromproduktion übertrifft Vorjahreswert
28.09.2026

Bereits Ende September hat die Solarstromproduktion in Deutschland den Vorjahreswert übertroffen. Welche Faktoren zu diesem Rekord...

DWN
Finanzen
Finanzen Weltweite Schulden mit Gold tilgen? Dann müsste es 400.000 Dollar kosten
28.09.2026

Die Goldpreise erreichen 2026 Rekordstände. Doch was wäre, wenn Staaten ihre Schulden theoretisch mit ihren Goldreserven decken wollten?...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-China-Handelskonflikt: Expertin warnt vor 50 verlorenen Jahren
28.09.2026

Chinas Exportmaschine setzt Europas Industrie zunehmend unter Druck, und ausgerechnet Deutschland trifft der neue Wettbewerb besonders...