Unternehmen

Veltins trotzt Markttrend: Brauerei verkauft so viel Bier wie noch nie

Die Bierbrauerei Veltins kann nicht nur ihren Absatz steigern - die Sauerländer produzieren so viel Bier wie noch nie. Eine erstaunliche Entwicklung in einem schwierigen Marktumfeld, in dem Konkurrenten wie Krombacher mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen haben.
16.01.2025 13:14
Aktualisiert: 16.01.2025 13:14
Lesezeit: 1 min

Trotz eines rückläufigen Markttrends konnte die Brauerei Veltins ihre Verkaufszahlen deutlich steigern und einen neuen Absatz-Rekord erzielen. Die Produktionsmenge stieg demnach im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent auf rund 3,36 Millionen Hektoliter Bier, wie das Unternehmen aus dem Sauerland in Meschede mitteilte. Das ist die höchste Produktionsmenge in der Geschichte der Brauerei. Der Umsatz der Brauerei, die 737 Mitarbeiter beschäftigt, wuchs um 4,1 Prozent auf 459 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn wurden, wie gewohnt, nicht gemacht.

Veltins mit deutlichem Plus: Brauerei macht "stabilen Markenmix" verantwortlich

Veltins führte die positive Entwicklung unter anderem auf einen „stabilen Markenmix“ zurück. Während klassische Marken nach wie vor stark nachgefragt seien, hätten sich auch neue Marken gut verkauft. Zu Beginn des Jahres 2024 hatte Veltins die Preise erhöht, plant jedoch derzeit keinen weiteren Preisanstieg, wie Firmenchef Volker Kuhl erklärte.

Bier-Absatzmarkt: Konkurrenten wie Krombacher mit rückläufigen Zahlen

Im Gegensatz dazu meldete Konkurrent Krombacher einen Rückgang von 1,1 Prozent bei seinem Ausstoß, der auf 5,675 Millionen Hektoliter bzw. 567,5 Millionen Liter fiel. Auch andere Brauereien hatten mit mäßigen Ergebnissen zu kämpfen. Experten gehen davon aus, dass die gesamte deutsche Bierbranche ein ähnliches Minus wie Krombacher verzeichnete. Veltins konnte sich jedoch dieser negativen Entwicklung entziehen und ein deutliches Wachstum erzielen. Neben Veltins und Krombacher gehört auch Bitburger zu den drei meistverkauften Biermarken in Deutschland.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Die wirtschaftlichen Aspekte von kostenlosen Testversionen und wiederkehrenden Zahlungen

Kostenlose Testversionen sind der erste Schritt im Marketing. Damit können Nutzer einen Dienst ausprobieren, bevor Geld fließt und die...

 

DWN
Politik
Politik Nach Waffenruhe: Wie ist der Stand in der Straße von Hormus?
09.04.2026

Der Iran will Maut verlangen. Was ist erlaubt, und wer könnte die Passage sichern? Antworten auf zentrale Fragen.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Spritpreise fallen kaum: Ölpreis stürzt, Zapfsäule bremst
09.04.2026

Der Ölpreis bricht ein – doch an der Zapfsäule kommt davon kaum etwas an. Jetzt wächst der Druck auf Konzerne und Politik, die Preise...

DWN
Politik
Politik Streit um Rundfunkbeitrag: VGH prüft Programmvielfalt
09.04.2026

Neun Kläger vor dem VGH Baden-Württemberg weigern sich, den Rundfunkbeitrag zu zahlen. Sie bezweifeln die Ausgewogenheit der...

DWN
Panorama
Panorama Psychische Gesundheit: Was DiGAs bringen und wo es die App auf Rezept gibt
09.04.2026

Psychische Erkrankungen nehmen zu, Therapieplätze sind knapp. Digitale Gesundheitsanwendungen, sogenannte DiGAs, versprechen schnelle...

DWN
Finanzen
Finanzen Neobroker unter Druck: Trade Republic kämpft gegen EU-Regulierung
09.04.2026

Die EU beendet die ultragünstigen Neobroker-Deals, Trade Republic gerät unter Druck. Anleger müssen sich auf höhere Kosten und neue...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als 20 Jahren
09.04.2026

Mehr als 4.500 Firmen meldeten im ersten Quartal Insolvenz an – so viele wie seit 2005 nicht mehr. Besonders stark betroffen sind...

DWN
Politik
Politik 5 Prozent Inflation: Trotz Waffenstillstand droht erheblicher Kaufkraftverlust
09.04.2026

Es ist laut IEA die "schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit" – und die Inflation zieht bereits spürbar an. Experten warnen vor...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Iran-Krieg treibt Preise: Europas Konsum kippt
09.04.2026

Der Iran-Krieg trifft Europas Haushalte direkter als viele erwarten: Preise steigen, Spielräume schrumpfen. Verbraucher reagieren –...