Finanzen

Bitcoin durchbricht 122.000 US-Dollar – Spekulationen um US-Krypto-Politik treiben Kurs

Der Bitcoin hat zum Wochenstart ein neues Rekordhoch erreicht. Getrieben wird die Rally durch Spekulationen auf eine Lockerung der US-Regulierung für Kryptowährungen unter Präsident Trump. Die politische Dynamik in Washington gibt dem Markt frischen Schub – vor allem im Vorfeld geplanter Gesetzesinitiativen.
14.07.2025 11:52
Lesezeit: 1 min

er Bitcoin hat am Montag mit einem Kurssprung ein neues Allzeithoch markiert. Auf der Handelsplattform Bitstamp erreichte der Kurs am Morgen mehr als 122.600 US-Dollar, bevor er sich bei etwa 122.000 Dollar stabilisierte.

Ausbruch aus Seitwärtsbewegung nach Trump-Wahlsieg

Die Kryptowährung hatte zuvor monatelang um die Marke von 100.000 Dollar geschwankt. Seit der Wiederwahl von Donald Trump im November 2024 hat der Bitcoin jedoch rund 75 % zugelegt. Marktteilnehmer werten Trumps Krypto-freundliche Haltung als Treiber der jüngsten Entwicklung.

Regulierungserwartungen befeuern Spekulationen

Anleger hoffen auf eine Lockerung der regulatorischen Rahmenbedingungen in den USA. Trump gilt als Unterstützer von Kryptowährungen und will den Zugang zu digitalen Assets vereinfachen. Die aktuelle Dynamik ist auch auf die sogenannte „Crypto Week“ im US-Kongress zurückzuführen, in der wichtige Gesetzesentscheidungen erwartet werden.

Experten sehen politischen Rückenwind für Kryptowährungen

Laut Analyst Timo Emden (Emden Research) hält die Aussicht auf politische Unterstützung den Risikoappetit der Anleger hoch. Die Entscheidung des Repräsentantenhauses, die Woche des 14. Juli zur offiziellen „Kryptowoche“ zu erklären, verleihe dem Thema zusätzliches Gewicht.

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