Politik

Steuerfreie Zuschläge auf Überstunden ab 2026 geplant: Warum die das Wirtschaftswachstum nicht ankurbeln

Steuerfreie Überstundenzuschläge sollen die Arbeitsmotivation der Deutschen ankurbeln: Mehrarbeit soll sich lohnen. Dafür vereinbarten Union und SPD im Koalitionsvertrag, die Zuschläge auf Überstunden, nicht auf den Grundlohn, für Vollzeitangestellte bei der Einkommensteuer freizustellen. Warum das ifo Institut diese Maßnahme als nicht wirksam beurteilt.
13.12.2025 20:23
Lesezeit: 3 min
Steuerfreie Zuschläge auf Überstunden ab 2026 geplant: Warum die das Wirtschaftswachstum nicht ankurbeln
Steuerfreie Überstundenzuschläge: Grund für die geringen Auswirkungen der geplanten Reform ist einer ifo-Studie zufolge, dass nur ein Bruchteil der Beschäftigten davon profitieren würde. (Foto: dpa) Foto: Roland Holschneider

Im Folgenden:

  • Warum steuerfreie Überstundenzuschläge kaum wirtschaftliche Effekte bringen.
  • Weshalb nur 16 Prozent der Beschäftigten von der Reform profitieren würden.
  • Welches fiskalisches Defizit die geplante Steuerbefreiung verursacht.
  • Welche Maßnahmen der INSM-Geschäftsführer stattdessen fordert.

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.
  • 3 Monate Zugriff ab nur 1,66 EUR

     

    Endlich keine Werbung

    ✔ Unbegrenzter Zugriff auf wirklich alle Inhalte

    Inklusive täglichem Newsletter

    Inklusive einem ePaper mit monatlichem Schwerpunkt

    Teilen Sie Artikel mit Nicht-Abonnenten

    Archiv aller ePaper

    Vorlesefunktion aller Artikel

 

Mirell Bellmann

Mirell Bellmann schreibt als Redakteurin bei den DWN über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie für Servus TV und den Deutschen Bundestag.

DWN
Panorama
Panorama Alkohol als Nationalgetränk? Warum er so günstig ist – und welche Folgen das hat
05.01.2026

Im europäischen Vergleich zählt Deutschland zu den Ländern mit den niedrigsten Alkoholpreisen. Bier, Wein und Spirituosen sind...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ökonom Adam Posen warnt vor Zinswende: Droht eine Rückkehr der US-Inflationskrise?
05.01.2026

Die US-Wirtschaft wirkt stabil, doch unter der Oberfläche mehren sich Risiken, die bislang kaum eingepreist sind. Steht die Welt vor einer...

DWN
Politik
Politik Euro-Beitritt Bulgariens: Eurostart trotz Protesten und innenpolitischem Druck
05.01.2026

Bulgarien führt den Euro inmitten einer innenpolitischen Krise ein und die Gesellschaft ist über den Kurs tief gespalten. Wird die neue...

DWN
Panorama
Panorama Stromausfall Berlin bis Donnerstag: Linksextremistische Vulkangruppe bekennt sich zum Anschlag
04.01.2026

45 000 Haushalte und 2200 Unternehmen sind plötzlich ohne Strom. Dunkelheit, Kälte, kein Netz: Nach einem Anschlag auf die Berliner...

DWN
Finanzen
Finanzen Generalsanierungen: Bahn will 2026 mehr als 23 Milliarden Euro ins Netz stecken
04.01.2026

Bahn und Bund treiben mit Rekordsummen die Sanierung des Schienennetzes voran. Warum Fahrgäste trotzdem weiter mit Verspätungen und...

DWN
Politik
Politik Ausblick 2026: Mehr Mindestlohn, teureres Deutschlandticket und steuerliche Änderungen
04.01.2026

Im neuen Jahr ändern sich in Deutschland mehrere wichtige Regelungen für Bürgerinnen und Bürger. 2026 steigt der Mindestlohn, das...

DWN
Immobilien
Immobilien Modulhäuser und Tiny Houses in Deutschland: Schnelle, flexible Wege zum Eigenheim
04.01.2026

Modulare Häuser gelten als moderne Alternative zum klassischen Bau, da sie flexibel geplant und schnell errichtet werden können. Sie...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Blase: Warum Investoren trotz Überinvestitionssorgen weiter auf den Markt setzen
04.01.2026

Die globalen Finanzmärkte erleben eine Phase ungewöhnlich hoher Investitionen in künstliche Intelligenz, die sowohl Optimismus als auch...