Unternehmensporträt

Wirtschaftskrise trifft Eberswalder Wurst: Fleischriese Tönnies macht Traditionsbetrieb dicht – warnendes Lehrstück

Mit der Schließung der Eberswalder Wurstwerke verschwindet ein weiterer DDR-Traditionsbetrieb. Das Werk im brandenburgischen Britz wird im Februar vom Tönnies-Konzern abgewickelt – mehr als 500 Beschäftigte sind betroffen. Die Eberswalder Wurst soll an anderen Standorten produziert werden. Darüber entbrennt jetzt ein Streit um die Markenrechte. Woher werden die Eberswalder Würstchen demnächst kommen?
16.01.2026 19:11
Lesezeit: 8 min
Wirtschaftskrise trifft Eberswalder Wurst: Fleischriese Tönnies macht Traditionsbetrieb dicht – warnendes Lehrstück
Kultmarke wird Opfer der Wirtschaftskrise: Angesichts der angekündigten Schließung der Wurstproduktion in Britz bei Eberswalde droht ein Streit um die Markennutzung. (Foto: dpa) Foto: Patrick Pleul

Im Folgenden:

  • Warum die Eberswalder Wurstfabrik trotz hoher Markenbekanntheit geschlossen wird.
  • Weshalb ein Rechtsstreit um die Marke „Eberswalder Würstchen“ entbrennt.
  • Wie der Fleischkonzern die Schließung mit Kostendruck und fehlender Rentabilität begründet.

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Mirell Bellmann

Mirell Bellmann schreibt als Redakteurin bei den DWN über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie für Servus TV und den Deutschen Bundestag.

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