Finanzen

US-Börsen: Börsentag: Technologiegiganten zogen den Markt weiter nach unten

Die US-Börsen beendeten den Handelstag am Mittwoch überwiegend im Minus.
04.02.2026 22:45
Lesezeit: 1 min
US-Börsen: Börsentag: Technologiegiganten zogen den Markt weiter nach unten
Die US-Börsen stehen seit Jahrzehnten im Fokus internationaler Anleger. (Foto: Dmitry Vinogradov/iStock) Foto: Dmitry Vinogradov/iStock

Die Verkaufswelle, die den Technologiesektor erfasst hat, verstärkte sich am zweiten Tag in Folge und führte zu allgemeiner Verunsicherung. Der Nasdaq gab am Mittwoch um mehr als 1,5 Prozent nach, der S&P 500 verlor 0,4 Prozent. Gegen den Strom schwimmen konnte bis zum Handelsschluss der Dow Jones, der um 0,4 Prozent zulegte.

Unter den großen Namen musste Nvidia einen herben Rückschlag hinnehmen; die Aktie fiel um mehr als 3 Prozent. Auch Amazon und Tesla fielen um jeweils mehr als 2 Prozent, und auch die Google-Muttergesellschaft Alphabet musste Kursverluste hinnehmen. Der morgige Tag wird Klarheit darüber bringen, wie es mit dem Aktienkurs weitergeht.

Die KI-Blase platzt

Der am Markt herrschende Pessimismus wird durch die Befürchtung verstärkt, dass künstliche Intelligenz den etablierten Softwaregiganten eher schaden als nutzen könnte. JPMorgan warnte, dass selbst Ergebnisse, die die Prognosen übertreffen, nicht mehr ausreichen, um den Markt zu überzeugen. Die Unternehmen müssen beweisen, dass KI ihnen reale Erträge bringt und nicht zu einem übermäßigen Kostenfaktor wird. Verdeutlicht wird diese Angst durch den freien Fall des Chipherstellers AMD, dessen schwache Umsatzprognose Zweifel aufkommen lässt, ob das Unternehmen mit Nvidia Schritt halten kann. Die Aktie des Unternehmens beendete den Tag mit einem Minus von 17 Prozent.

Vor dem Hintergrund des allgemeinen Rückgangs im Technologiesektor schwamm Apple am Mittwoch gegen den Strom; die Aktie legte um mehr als 2 Prozent zu. Nach Einschätzung der Analysten der Bank of America gibt es für das Unternehmen in diesem Jahr mehrere positive Faktoren: besser als erwartete Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt, das im September erscheinende faltbare iPhone sowie die mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Siri, die in Zusammenarbeit mit Google entwickelt wird.

Geringer Stellenaufbau belastet den Privatsektor

Neben der Entwicklung der Technologieunternehmen bereitet auch der US-Arbeitsmarkt Sorgen. Aktuelle Daten zeigten, dass im Januar nur 22.000 neue Stellen geschaffen wurden, was etwa der Hälfte der erwarteten 45.000 entspricht. Für Investoren ist der Bericht des Privatsektors derzeit der wichtigste Indikator, da die Veröffentlichung des staatlichen Arbeitsmarktberichts aufgrund des Regierungsstillstands um eine Woche verschoben wurde. Zudem werden am Freitag neue Inflationsdaten veröffentlicht.

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