Vom Leerstand zum Lebensraum – der Staat will leere Büros in Wohnraum verwandeln
Die deutschen Innenstädte stecken in einer bizarren Identitätskrise: Auf der einen Seite suchen Menschen verzweifelt nach bezahlbarem Wohnraum. Auf der anderen Seite herrscht in den Städten gähnende Leere in den Büroetagen. Warum nicht aus ungenutztem Beton neue Apartments machen? Genau das will das Bundesbauministerium mit dem am 1. Juli gestarteten Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ ankurbeln.
Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ gestartet: Wer ein beheiztes Nichtwohngebäude – also Büros, Arztpraxen oder Einzelhandelsflächen – in Wohnraum verwandelt, bekommt finanzielle Schützenhilfe. (Foto: dpa)
Foto: Paul Zinken
Im Folgenden:
Wie das neue Förderprogramm funktionieren soll.
„Gewerbe zu Wohnen“: Wer davon profitieren kann.
Welche Hürden es bei der Umnutzung zu meistern gilt.
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