Politik

NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt

Die NATO rüstet auf wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch zwischen den Mitgliedstaaten liegen Welten. Während Polen und die baltischen Länder bereits enorme Summen mobilisieren, hinken andere Staaten weit hinterher. Das neue Fünf-Prozent-Ziel verspricht milliardenschwere Aufträge für die Industrie, zwingt Deutschland aber zugleich zu schwierigen Entscheidungen über Haushalt, Schulden und politische Prioritäten.
18.07.2026 07:17
Lesezeit: 10 min
NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt
NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigt sich trotz großer Unterschiede bei den Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten optimistisch. (Foto: dpa/AP | Alex Brandon) Foto: Alex Brandon

Im Folgenden:

  • Warum Deutschland beim NATO-Fünf-Prozent-Ziel besonders stark unter Druck gerät.
  • Welche NATO-Staaten bereits deutlich mehr als 3,5 Prozent investieren.
  • Wie viele Milliarden künftig in Waffen, Drohnen und Infrastruktur fließen sollen.

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.
  • DWN: Deutschland ist raus. Ihr Finanzwissen muss es nicht sein.
    9 € / 3 Monate
    WM-Aktionspreis statt 36,97 €
    -76% sparen
     
    Tägliche Marktanalysen der DWN-Chefredaktion
    Endlich keine Werbung mehr
    Exklusive Interviews mit Top-Ökonomen und Investoren
    Voller Archiv-Zugriff auf alle Premium-Inhalte
     
    Angebot endet am 19. Juli, 23:55 Uhr — in --:--:--:--
X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

avtor1
Marek Chądzyński

Marek Chądzyński ist seit Ende der 1990er-Jahre im Wirtschaftsjournalismus tätig. In letzter Zeit hat er sich verstärkt für Datenjournalismus und neue Informationsformate interessiert, aber seit Jahren konzentriert er sichh auch auf Makroökonomie und öffentliche Finanzen und hat ein Wirtschaftsportal geleitet. 2022 wurde er zum Wirtschaftsjournalisten des Jahres gekürt und mit dem Grand Press Economy Award ausgezeichnet. Seit 2024 arbeitet er für Puls Biznesu, und zu seinen Aufgaben gehört es, die Schnittstelle zwischen Politik und Unternehmertum zu untersuchen und zu analysieren, wie die Politik das Unternehmertum beeinflusst.
DWN
Politik
Politik NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt
18.07.2026

Die NATO rüstet auf wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch zwischen den Mitgliedstaaten liegen Welten. Während Polen und die baltischen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Das Maschinenherz Deutschlands kommt zum Stillstand: Das Problem ist größer als in der Automobilbranche
18.07.2026

In den meisten Ländern der Europäischen Union wächst die Maschinenproduktion dank einer Investitionswelle. Nicht so in Deutschland. Der...

DWN
Finanzen
Finanzen Marktbericht: „Böse Überraschung“, während der KI-Ausverkauf anhält
17.07.2026

Turbulenzen an den Märkten: Erfahren Sie, welche Kräfte den Technologiesektor jetzt bewegen und wie Experten die Lage einschätzen.

DWN
Politik
Politik Leihmutterschaft: CDU-Politiker fordert Spahns Rücktritt
17.07.2026

Die CDU ist strikt gegen eine Zulassung von Leihmutterschaften. Dass ihr Frontmann im Bundestag nun privat einen anderen Weg gegangen ist,...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Upvest: Der unsichtbare Riese hinter Revolut, N26 und Co.
17.07.2026

Die Schnittstellen-Technologie von Upvest etabliert sich zusehends zum Standard im europäischen Wertpapierhandel. Nach N26 und Revolut...

DWN
Finanzen
Finanzen Mercedes-Aktie: Autobauer investiert eine Milliarde Euro in Ungarn – Strategie gegen chinesische Konkurrenz?
17.07.2026

Mercedes hat eine Milliarde Euro in Ungarn investiert. Nach dem Ausbau soll das Werk in Kecskemét jährlich mehrere hunderttausend Autos...

DWN
Politik
Politik EU-Kritik an Deutschland: Mängel bei Pressefreiheit und Lobby-Transparenz
17.07.2026

Rüge aus Brüssel für die Bundesregierung: Im neuen Rechtsstaatsbericht bescheinigt die EU-Kommission Deutschland anhaltende Defizite....

DWN
Politik
Politik Bahn und Länder im Streit: Netzagentur erzwingt Platz für Fernverkehrs-Konkurrenz
17.07.2026

Ein Machtwort mit Folgen für das deutsche Schienennetz: Die Bundesnetzagentur zieht ihren vorläufigen Beschluss durch und verpflichtet...