Politik

NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt

Die NATO rüstet auf wie seit Jahrzehnten nicht mehr, doch zwischen den Mitgliedstaaten liegen Welten. Während Polen und die baltischen Länder bereits enorme Summen mobilisieren, hinken andere Staaten weit hinterher. Das neue Fünf-Prozent-Ziel verspricht milliardenschwere Aufträge für die Industrie, zwingt Deutschland aber zugleich zu schwierigen Entscheidungen über Haushalt, Schulden und politische Prioritäten.
22.07.2026 19:29
Lesezeit: 8 min
NATO-Verteidigungsausgaben: Wer für das neue Fünf-Prozent-Ziel zahlt
NATO-Generalsekretär Mark Rutte zeigt sich trotz großer Unterschiede bei den Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten optimistisch. (Foto: dpa/AP | Alex Brandon) Foto: Alex Brandon

Im Folgenden:

  • Warum Deutschland beim NATO-Fünf-Prozent-Ziel besonders stark unter Druck gerät.
  • Welche NATO-Staaten bereits deutlich mehr als 3,5 Prozent investieren.
  • Wie viele Milliarden künftig in Waffen, Drohnen und Infrastruktur fließen sollen.

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Marek Chądzyński

Marek Chądzyński ist seit Ende der 1990er-Jahre im Wirtschaftsjournalismus tätig. In letzter Zeit hat er sich verstärkt für Datenjournalismus und neue Informationsformate interessiert, aber seit Jahren konzentriert er sichh auch auf Makroökonomie und öffentliche Finanzen und hat ein Wirtschaftsportal geleitet. 2022 wurde er zum Wirtschaftsjournalisten des Jahres gekürt und mit dem Grand Press Economy Award ausgezeichnet. Seit 2024 arbeitet er für Puls Biznesu, und zu seinen Aufgaben gehört es, die Schnittstelle zwischen Politik und Unternehmertum zu untersuchen und zu analysieren, wie die Politik das Unternehmertum beeinflusst.
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