Finanzen

Euro-Stablecoins: Wie Europa die Kontrolle über seine Währung verlieren könnte

Der Euro ist die zweitwichtigste Währung der Welt, doch in der digitalen Finanzwelt spielt er bislang kaum eine Rolle. Während nahezu alle Stablecoins an den US-Dollar gekoppelt sind, droht Europa bei tokenisierten Zahlungen und Finanzgeschäften den Anschluss zu verlieren. Neue Euro-Stablecoins, der digitale Euro und eine gemeinsame Infrastruktur könnten entscheiden, ob Europas Währung künftig international relevant bleibt.
18.07.2026 09:24
Lesezeit: 11 min
Euro-Stablecoins: Wie Europa die Kontrolle über seine Währung verlieren könnte
Europas Währung steht vor einem digitalen Härtetest. (Bild: ChatGPT)

Im Folgenden:

  • Warum der Dollar bereits 99 Prozent des Stablecoin-Marktes beherrscht.
  • Wie Euro-Stablecoins Europas finanzielle Abhängigkeit verringern könnten.
  • Welche Gefahr tokenisierte Finanzmärkte für die internationale Rolle des Euro bergen.

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Eglė Wallner

Eglė Wallner ist Autorin bei Verslo žinios, dem litauischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit litauischer Perspektive auf Wirtschaft, Unternehmen und aktuelle Entwicklungen.
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